Mehr Reiselaune: Deutschland verzeichnet Anstieg bei Inlandstourismus im März

Im März 2026 füllten sich Deutschlands Hotels und Ferienwohnungen spürbar – rund 33,6 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland kamen zusammen.

heute 08:09 Uhr | 2 mal gelesen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat am Montag vorläufige Zahlen veröffentlicht, die deutlich machen: Im März dieses Jahres schliefen Reisende häufiger auswärts. Es gab einen Zuwachs von 3,1 Prozent im Vergleich zu März 2025. Interessant ist vor allem: Die Deutschen selbst zeigten mehr Lust auf Kurztrips, Wochenendreisen oder längere Aufenthalte im eigenen Land – 28,3 Millionen Übernachtungen stammten von inländischen Gästen, das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Besucher aus dem Ausland hingegen sorgten für ein minimales Minus: 0,4 Prozent weniger Übernachtungen, also 5,2 Millionen insgesamt. Schaut man auf die ersten drei Monate 2026: Da summierten sich sämtliche Nächtigungen auf 86,7 Millionen. Nicht schlecht, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein kleines Plus (+2,5%), aber am bisherigen Rekord von 2024 (88,7 Mio.) schrammt das Ergebnis noch vorbei. Im Inland tourten zwischen Januar und März 2026 mehr Menschen durch Deutschland als im Vorjahr (+2,9% auf 72 Mio.), auch ausländische Gäste kamen leicht häufiger (+0,8% auf 14,6 Mio.). Kurios: Trotz internationalem Interesse bleibt der Löwenanteil fest in deutscher Hand. Eigentlich kein Wunder – angesichts neuer Trends wie Heimat-Entdecken, nachhaltiges Reisen oder schlicht dem Wunsch, nicht so weit zu fahren. Und: Manchmal reicht schon ein sonniger Frühlingstag als Ausrede fürs Kofferpacken. Es bleiben eben die kleinen Dinge, die den Tourismus ankurbeln.

Der Inlandstourismus in Deutschland hat im März 2026 deutlich angezogen: Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahr, vor allem getrieben durch mehr deutsche Reisende. Während die ausländischen Besucher einen leichten Rückgang bei den März-Buchungen verzeichneten, zeigte sich das erste Quartal insgesamt stabil mit leichtem Wachstum. Angesichts vielfältiger Belastungen – von Inflation über hohe Energiepreise bis zu geopolitischen Unsicherheiten – gilt dieses Ergebnis als beachtlich. Zuletzt zeigen Marktbeobachter, dass nachhaltiger oder naturnaher Urlaub sowie Städtereisen und regionale Auszeiten boomen, was sich an stark frequentierten Touristenzielen vom Wattenmeer bis zu den Mittelgebirgen ablesen lässt. Laut aktuellen Einschätzungen (u.a. Deutscher Tourismusverband) bleibt die Stimmung in der Branche vorsichtig optimistisch – vor allem für familienfreundliche und flexible Angebote wird ein fortlaufender Anstieg erwartet.

Schlagwort aus diesem Artikel