Deutschland weitet Einbau salzfreier Wasserenthärtungsanlagen aus – Über 500 SHK-Betriebe kooperieren bundesweit

Bensheim – Kalkreiches Leitungswasser bleibt in etlichen Teilen Deutschlands ein echtes Dauerthema. Fast 40 Prozent der 19 Millionen Wohngebäude leiden Schätzungen zufolge an harter Wasserqualität – was auf Dauer Heizungen und Haushaltsgeräte in Mitleidenschaft zieht. Deshalb startet nun ein Kooperationsprojekt, das innovative, salzfreie Anlagen bundesweit in Wohnbeständen verankern will. Über 500 auf Sanitär, Heizung und Klima spezialisierte Fachbetriebe stemmen die Umsetzung.

heute 08:26 Uhr | 5 mal gelesen

Kalk – Der Dauerfeind der Haustechnik

Das Problem ist nicht neu, aber drängender denn je: Schon hauchdünne Kalkschichten in Leitungen oder Wärmetauschern führen zu spürbarem Energieverlust, während Geräte schneller streiken. Deshalb setzen viele Hausbesitzer inzwischen auf Wasseraufbereitungssysteme, um der schleichenden Ineffizienz entgegenzuwirken. Neben dem Wunsch, laufende Instandhaltung zu senken, steht auch der Werterhalt der Haustechnik auf dem Prüfstand – schließlich kosten neue Heizkessel ein kleines Vermögen.

Effiziente Projektkoordination & digitale Prozesse

Bundesweit wurde ein Programm ins Leben gerufen, das den Modernisierungsprozess straff organisiert: Digitale Tools helfen, Bedarfe zu erkennen, Dimensionen zu berechnen und den besten Fachbetrieb zu finden. Die Plattformen der beteiligten Hersteller bündeln Anfragen und koordinieren Installationen – oft mit festen Ansprechpartnern wie zum Beispiel AQON PURE. Deren Geschäftsführer Maximilian Wilk bringt es auf den Punkt: Ohne einheitliche Steuerung wäre die enorme Nachfrage nicht zu stemmen.

Warum salzfreie Technik punkten kann

Einen echten Innovationsschub verschafft der aktuelle Trend zu salzfreien Entkalkungssystemen – der Umwelt zuliebe: Salzgetriebene Anlagen gelten zunehmend als Altlast, weil sie Chloride in Flüsse und Grundwasser einschleppen. Moderne Systeme, wie sie zum Beispiel AQON PURE einsetzt, kommen gänzlich ohne Salze aus und schützen so Gewässer. Eine neuere Studie unterstreicht zudem, dass salzbasierte Anlagen im Privatbereich für einen Großteil der Abwasserbelastung verantwortlich sind.

Mehr als 30.000 Haushalte machen schon mit

Die ersten Erfolge stehen: Mittlerweile sind bundesweit rund 30.000 Systeme der neuen Generation in Betrieb. Die enge Einbindung von über 500 SHK-Betrieben war dabei laut Umsetzungspartner AQON PURE der Schlüssel.

Förderung für Umrüster

Um den Austausch betagter Enthärtungsanlagen weiter anzuschieben, werden Modernisierer mit bis zu 1.500 Euro unterstützt – Antragstellung ist ab sofort möglich. Ziel: Besserer Kalkschutz, weniger Wasserbelastung, sinkende Kosten.

Wer steckt dahinter?

AQON PURE entwickelt seit 2004 innovative Techniken mit Schwerpunkt auf Kristallimpfung zur Kalkverhinderung – 100% salzfrei, keine Chemie. Entscheidender Pluspunkt: Die Lösungen, mehrfach ausgezeichnet, gelten als besonders nachhaltig und wirtschaftlich – laut Financial Times sogar europäische Spitze in Sachen Wachstum.

Presseinfo: Maximilian Wilk, Tel.: +49 (0) 6251 / 59 30 80, maximilian.wilk@aqon-pure.com. Bildmaterial: https://www.aqon-pure.com/presse

Der große Roll-out für salzfreie Wasserenthärtungsanlagen in deutschen Wohnhäusern trägt Früchte – bereits über 30.000 Systeme sind bundesweit installiert, und mehr als 500 SHK-Betriebe wirken aktiv mit. Durch Digitalisierung und zentrale Koordination gelingt es, Modernisierungen effizient über die Bühne zu bringen und so dem Kalk die Stirn zu bieten. Besonders relevant: Die Umstellung auf salzfreie Technik entlastet nicht nur Haushalte, sondern auch die Umwelt, indem sie die Abwassersysteme vor zusätzlichen Chlorid-Einträgen bewahrt. Laut aktuellen Recherchen ist der Einsatz salzfreier Wasseraufbereitung ein wichtiger Baustein für nachhaltige Gebäudeinfrastruktur und Teil strategischer Sanierungsprogramme, wie sie etwa für die Wärmewende notwendig sind (vgl. FAZ und Spiegel). Experten warnen aber, dass der Erfolg solcher Maßnahmen von einer breiten Akzeptanz und einer guten individuellen Beratung abhängt. Spürbar ist: Das Thema trifft den Nerv der Zeit, da immer mehr Städte mit Problemlasten durch Wasserhärte und alternde Haustechnik konfrontiert sind und Förderprogramme verstärkt genutzt werden.

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