Eishockey-WM 2026: Nationaltrainer Harold Kreis im Gespräch – Ziele, Erwartungen und ein harter Auftakt

Der Beginn der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 bringt für das deutsche Team direkt eine Bewährungsprobe: Vier starke Gegner in weniger als einer Woche warten in Zürich. Der Auftakt gegen Finnland am 15. Mai verspricht Hochspannung, übertragen werden alle Partien von ProSieben und Joyn. Nationaltrainer Harold Kreis blickt im Interview auf die Chancen, die Herausforderungen – und darauf, wie sein Team den Schwung ins Turnier mitnehmen will.

heute 12:00 Uhr | 2 mal gelesen

Vor dem wohl letzten großen Probelauf gegen die USA, der für Sonntag, den 10. Mai terminiert ist, gibt sich Bundestrainer Harold Kreis im ProSieben-Talk zurückhaltend-optimistisch: „Die Amerikaner kommen quasi direkt aus dem Flieger, kaum vorbereitet, und schnallen sich dann die Schlittschuhe an. Das wird für uns ein echter Prüfstein – fast wie ein vorgezogenes WM-Spiel. Solche Herausforderungen brauchen wir, damit wir auf Touren kommen.“ Und dann der erste Kracher: Finnland – traditionell diszipliniert, manchmal fast stoisch. Kreis ist gespannt, ob sie NHL-Verstärkung dabeihaben. „Dass die Hammer-Gegner gleich am Anfang auf uns warten, ist nicht nur Pech. Eigentlich wollten wir das sogar so. Ich erwarte von meiner Truppe, dass sie gleich von Anfang an Fahrt aufnimmt – kein Zögern, kein Taktieren.“ Aber auf wen kommt es im deutschen Kader 2026 besonders an? Kreis nennt Keeper Philipp Grubauer als zuverlässige Bank, außerdem Moritz Seider, mittlerweile eine feste Größe in der NHL. Trotzdem sei klar: „Jeder einzelne muss Verantwortung übernehmen. Wir sind auf allen Positionen gefordert – die Zeiten, in denen Einzelkönner durchmarschieren, sind vorbei.“ Das übergeordnete Ziel bleibt Pragmatismus: Einzug ins Viertelfinale. „Keine Vorrundengruppe ist einfach. Das Ziel ist aber eindeutig: Wir wollen in die k.o.-Phase.“ Und was ist mit der WM 2027 in Deutschland? Kreis winkt ab: „Interessiert mich jetzt überhaupt nicht. Das beschäftigt vielleicht andere im Verband – für uns als Team zählt nur der Moment in Zürich.“ Im TV und Stream sind alle Spiele des deutschen Teams und das Finale live mit dabei. Das Moderatorenteam rund um Matthias Killing, Uwe Krupp und Co. berichtet direkt aus Zürich, einscheidende Momente inklusive. Zwanzig Spiele, davon zwölf auf ProSieben, werden frei empfangbar übertragen.

Zum Start der Eishockey-WM 2026 in Zürich steht das deutsche Team von Trainer Harold Kreis direkt vor einer Feuertaufe: Gegner wie Finnland, Lettland, Schweiz und die USA warten binnen sechs Tagen und fordern höchste Konzentration. Kreis zeigt sich im Vorfeld kämpferisch, setzt aber auch auf Teamgeist und vertraut auf Leistungsträger wie Philipp Grubauer im Tor und Moritz Seider in der Abwehr – ohne dabei die Mannschaft als Ganzes aus dem Fokus zu verlieren. Nach aktuellem Stand (Mai 2024) sind die Erwartungen an das deutsche Team hoch, da sich Eishockey in Deutschland wieder größerer Aufmerksamkeit erfreut; jüngst berichteten unter anderem DW und Spiegel ausführlich über die Entwicklung des Kaders, den Einfluss der NHL-Spieler sowie die wachsende Begeisterung für die WM in der Bevölkerung. Beim Blick in die neuesten Berichte ergibt sich außerdem: Das WM-Aufgebot betont eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern – etwa die Süddeutsche erwähnt die Rückkehr einiger Schlüsselspieler aus Verletzungen, während auf ZEIT online die Vorbereitungsspiele und die Stimmung im Team hervorgehoben werden. Die ProSieben-Übertragung rückt die Eishockey-WM zudem stärker als bisher ins Rampenlicht des deutschen Free-TVs, was die Bedeutung des Turniers weiter unterstreicht.

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