Groß, aber doch ganz nah dran – das steckt hinter der Vorwerk Festival Night. Gewissermaßen wird das vertraute Wohnzimmergefühl, das man mit Vorwerk ohnehin verbindet, für einen Abend in den Store geholt: Staubsauger und Küchenhelfer als Kulisse für handgemachte Musik, umgeben von neugierigen Gästen. Um ehrlich zu sein, es klingt ziemlich schräg – im besten Sinne. Kein Gedränge wie auf den gängigen Open-Air-Festivals, sondern eine Art exklusive Clubshow mit Wohnzimmeratmosphäre.
Die Zusammenarbeit mit SofaConcerts macht tatsächlich Sinn: Der Veranstalter bringt schon seit Jahren Musiker*innen in persönliche Settings. Für Vorwerk eine perfekte Gelegenheit, traditionelle Markenimages kurz in den Hintergrund zu stellen und Erlebnisse zu schaffen, die hängen bleiben – und zwar wortwörtlich zwischen Thermomix und Kobold.
Das Line-up liest sich wie ein schwungvoller Mix aus Chart-Potenzial und echter Indie-Liebe. Mit dabei zum Beispiel Samuel Rösch, der The Voice of Germany gewonnen hat und Bühnenroutinier ist, Josh Island, der Erfahrung mit richtig großen Acts wie James Morrison gesammelt hat, oder Jules aus Stuttgart, die keine Scheu vor großen Namen wie Lenny Kravitz zeigt. Außerdem beim Festival zu erleben: der soulige Phil Siemers, die medial ziemlich gefeierte Diana Ezerex und MYLLER, ein echtes Talent der Poplandschaft.
Insgesamt ein bunter Haufen, von Indie-Folk bis Deutschpop, 30 Acts – zu viele, um sie hier alle persönlich vorzustellen. Auf jeden Fall teilen alle Enthusiasmus für handgemachte Musik und die Lust auf ungewohnte Bühnen. Wer dabei sein möchte, muss einfach auf der Website seinen Lieblingsstore wählen und auf eine Portion Glück beim Losverfahren hoffen. Kauftickets gibt’s keine, was das Ganze zu einer Art exklusivem Geheimtipp macht.
Mehr und alle Teilnahmeinfos stehen unter sofaconcerts.org/vorwerk-festivalnight.
Das ungewöhnliche Konzept der Vorwerk Festival Night bringt an einem Abend 30 exklusive Mini-Konzerte zeitgleich in die Stores quer durch Deutschland – auf intime und zugleich mitreißende Weise. Vorwerk nutzt dabei geschickt seine Markenwelt und inszeniert Produkte wie Thermomix oder Kobold ungewohnt „menschlich“, im Austausch mit Live-Musik und Begegnung in kleinen Gruppen. Besonders spannend ist, dass die Tickets weder gekauft noch irgendwo abzugreifen sind, sondern per Verlosung einen zufälligen, persönlichen Touch bekommen – ein Ansatz, der Nähe, Authentizität und Fannähe betont.
Erweiterte Recherche: Die Festival-Initiative spiegelt einen Trend wider, dem viele Unternehmen derzeit folgen: Markenkommunikation lebt zunehmend von Erlebnissen – Events abseits der Masse, die echte Erinnerungen schaffen, werden immer beliebter (vgl. kürzliche Berichte auf t3n und FAZ). Spannend ist auch die Entwicklung, dass klassische Wohnzimmerkonzerte durch Initiativen wie SofaConcerts jetzt immer öfter mit Markenkooperationen zusammenspielen und damit neue Zielgruppen erreichen. Gleichzeitig zeigen die Reaktionen in sozialen Netzwerken und Medien, dass genau solche Aktionen derzeit besonders zugänglich wirken und einen Nerv beim Publikum treffen.