Sepp Müller setzt im Hinblick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt alles auf eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD und deren vermeintlich einfachen Lösungen. Laut aktueller Infratest-Umfrage liegt die AfD in Sachsen-Anhalt mit 41 Prozent vor der regierenden CDU, die lediglich 26 Prozent erreicht. Müller sieht Stabilität und Verlässlichkeit als zentrale Werte für die Zukunft – eine Strategie, die im konservativen Lager auf Resonanz hoffen lässt, jedoch auch mit Mobilisierungsschwäche und möglichen Spaltungstendenzen innerhalb der traditionellen Parteienlandschaft einhergeht. Gleichzeitig kommen neue Forderungen aus der CDU-Basis nach einer inhaltlichen Erneuerung und stärkeren Profilbildung. Über die Landesgrenzen hinweg wird an der AfD-Debatte auch innerhalb der Ampel-Koalition und der SPD engagiert gearbeitet, wobei der Rechtsschutz und das Vertrauen in die Demokratie auf dem Spiel stehen.