Geld, so Fratzscher, ist ohnehin ein Thema. Er hält die Entlastungspakete für eine ziemlich durchsichtige Angelegenheit – das Prädikat 'Mogelpackung' bringt es auf den Punkt. Besonders die 1.000 Euro für Beschäftigte treffen nicht die, die es am nötigsten bräuchten, sondern vor allem tarifgebundene Arbeitnehmer:innen, also eher Leute mit sicherem Einkommen.
Sein verrücktester Vorschlag ist aber vielleicht dieser: Warum nicht einen Teil der deutschen Goldreserven zu Geld machen? Die Kurse sind hoch und das Geld würde sich laut Fratzscher besser in Schulen, Brücken oder digitale Netze investieren lassen, anstatt es im Tresor zu bunkern. Klar, das klingt nach finanzpolitischem Tabubruch – aber außergewöhnliche Zeiten, neue Ideen, oder?
Die Diskussion um Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise wird von Experten wie Marcel Fratzscher durch unkonventionelle Vorschläge wie autofreie Sonntage und ein Tempolimit vorangetrieben. Laut aktuellen Artikeln wird weiterhin kritisch bewertet, inwiefern staatliche Rettungspakete tatsächlich soziale Gerechtigkeit bringen, während die Inflation insbesondere ärmere Haushalte trifft. Neueste Stellungnahmen weisen darauf hin, dass auch andere Experten die Abkehr von klassischen Subventionen fordern und stattdessen auf gezielte Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und Bildung setzen – die gesellschaftliche und politische Debatte über den Umgang mit den Folgen ist intensiver denn je.