Stegner warnt eindringlich vor einer Eskalation der Energiekrise, sofern die aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten weiter schwelen. Seiner Einschätzung nach besteht die reale Gefahr, dass Energie nicht nur (noch) teurer, sondern tatsächlich knapp wird – mit Konsequenzen wie Flugstreichungen und Alltagsrationierungen. Angesichts internationaler Erwartungshaltungen – besonders aus den USA – sieht er Europa in der Pflicht, diplomatisch stärkere Akzente Richtung Konfliktlösung zu setzen, da eine ausschließlich militärische Lösung für ihn unrealistisch erscheint. Nach aktueller Internetrecherche zeichnen sich mehrere vertiefende Aspekte ab: Die politische Debatte über Energiesicherheit und mögliche Rationierungsmaßnahmen gewinnt an Brisanz, da neue EU-Sanktionen gegen russisches Öl diskutiert werden und der Nahe Osten nach den jüngsten Angriffen auf Israel erneut ein energiepolitischer Brennpunkt ist. Zeitgleich engagiert sich Deutschland verstärkt für den Ausbau alternativer Energiequellen, muss aber bestehende Abhängigkeiten kurzfristig kompensieren. Jüngste diplomatische Bemühungen – etwa von Bundeskanzler Scholz bei Gesprächen mit Macron und US-Vertretern – zeigen, dass Europas Suche nach Auswegen zwischen Sanktionspolitik, Friedensinitiativen und Energiesicherheit auf Hochtouren läuft.