Pashanim stürmt erneut auf Platz 1 der deutschen Album-Charts

Mit seinem neuen Werk "Lounge Musik" verdrängt Pashanim die Konkurrenz und sichert sich die Pole-Position in den deutschen Charts – und das nicht zum ersten Mal.

heute 15:31 Uhr | 3 mal gelesen

Freitagmorgen, Musikfans wachen auf, und Pashanim steht mal wieder ganz oben. Die offiziellen deutschen Charts, erhoben von der GfK, verkündeten: Mit "Lounge Musik" springt der Berliner Rapper direkt auf die Eins. Schon mit "2000" zeigte er, dass er den Ton angeben kann. Diesmal verweist er die Schlager-Stammgäste Amigos ("Cleopatra") auf Platz zwei. Die Top-Plätze sind sonst ein buntes Abbild der aktuellen Musiklandschaft: Rin steigt mit "Nostalgia" auf Rang drei ein, während Apsilon mit "Glanz Null" Vierter wird. Charli XCX mischt mit "Music, Fashion, Film" auf Platz sechs die Runde auf, dArtagnan platziert sich mit "Helden X Hymnen" auf Rang acht. Namen wie The Strokes, Lorenz Büffel oder Shania Twain tauchen ebenfalls ganz vorne auf – irgendwie fast wie ein Kessel Buntes. In den Single-Charts hält das Fußball-WM-Lied "Dai Dai" von Shakira und Burna Boy zum fünften Mal den Spitzenplatz. Dahinter: Summer Cem & Billa Joe mit "Killy Manjaro" sowie das Team um Kitschkrieg, Blumengarten & Shirin David („Gut genug“). Pashanim selbst hat es zudem geschafft, acht Tracks gleichzeitig in den Single-Charts zu platzieren – darunter "Berlin Calling" und "Boss Green". Ziemlich beeindruckend.

Der Berliner Rapper Pashanim bleibt ein Aushängeschild des aktuellen Deutschraps und beweist mit "Lounge Musik" erneut, dass sein moderner Sound einen Nerv trifft. Auch sein außergewöhnlicher Erfolg in den Single-Charts, mit acht gleichzeitigen Platzierungen, markiert in der deutschen Musikszene eine beachtliche Ausnahme – normalerweise sind es internationale Superstars, denen solche Kunststücke gelingen. Die aktuellen Charts spiegeln darüber hinaus eine enorme musikalische Vielfalt wider, von Rap und Pop bis hin zu klassischen Schlager-Acts, und zeigen, wie sehr Genregrenzen heute ineinander verschwimmen: Ein Phänomen, das auch von Musikjournalisten auf „taz.de“ und „spiegel.de“ als Spiegelbild einer offenen und schnellen Musikkonsumkultur analysiert wird.

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