Unter der Leitfrage "Machst du mit oder siehst du nur zu?" geben Studierende, Lernende und Ehemalige aus verpackungsnahen Disziplinen auf YouTube, Instagram & Co. Einblicke, was das Thema so facettenreich macht. Es geht um viel mehr als nur bunte Schachteln – Design trifft auf Kostenpläne, Technik auf Nachhaltigkeit. Authentisch schildern sie, wie Verpackung mehr bedeutet: Ressourcen sparen, Güter schützen, Alltag sichern. Wer Lust auf eine Arbeit mit echter Wirkung hat, wird im Verpackungssektor fündig – langweilig wird’s jedenfalls nicht, betonen sie. Und ja, zwischen Produktionsstraße und Labor entstehen neue Ideen, wie sich Materialien und Prozesse umweltschonender gestalten lassen. Nicht alle sehen die Branche auf dem Schirm, doch vielleicht genau deswegen ist gerade jetzt Mitmachen angesagt, statt nur zu konsumieren.
Die Zukunft auspacken
Im Namen der zwölf involvierten Verbände und über 1000 Unternehmensmitglieder erklärt Natalie Brandenburg (Geschäftsführerin dvi): Verpackungen sind mitten im gesellschaftlichen Diskurs. Oft werden sie erst wahrgenommen, wenn sie schon ausgedient haben, dabei sichern sie Tag für Tag Versorgung und schonen Ressourcen. Ohne Verpackung – so nüchtern es klingt – keine verlässlichen Lieferketten, kein Schutz für Lebensmittel oder Medikamente, kaum nachhaltige Logistik.
Brandenburg sieht in der Verpackungsbranche eine Zukunftswerkstatt – für Innovation und Technik, aber auch für Nachwuchs, der den Wandel aus Überzeugung mitträgt. Mit zwölf Hochschulen zeigt das Netzwerk, wie weit die Karrierewege reichen: Von technischer Verpackungsentwicklung bis zu ganz speziellen Materialstudien rund um Papier, Kunststoffe und Kautschuk.
Aktionstag mit Forschungsfokus: 11. Juni 2026
Das dvi und elf weitere Fachverbände veranstalten 2026 erneut diesen branchenweiten Aktionstag. Höhepunkt wird eine Online-PK mitsamt der Veröffentlichung einer großen repräsentativen Umfrage darüber sein, was die Deutschen heute eigentlich über Verpackung denken und wissen. Seit 20. Mai läuft der Social-Media-Countdown, täglich kommt ein weiterer Info-Clip aus dem Verpackungsnachwuchs dazu.
Weitere Details, die Videos sowie Aktionen rund um den Tag der Verpackung sind auf
www.tag-der-verpackung.org zu finden.
Für Interviews und mehr Informationen:
presse@verpackung.org
In Vorbereitung auf den Tag der Verpackung 2026 setzen Studierende und Nachwuchskräfte der Verpackungsbranche mit einer Videoreihe auf Social Media ein Zeichen für Vielfalt, Innovation und Nachhaltigkeit in ihrem Arbeitsfeld. Die Initiative sucht mit einer Online-Umfrage auch den gesellschaftlichen Dialog und will zeigen, dass Verpackung essenziell für Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung ist. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: Statt Verpackung zu verteufeln, sollten wir aktiv an Lösungen arbeiten und den Wandel hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft gestalten.
Fast täglich erscheinen neue Studien und Impulse zum Thema Verpackung und Nachhaltigkeit. Laut einer aktuellen Reportage der Süddeutschen Zeitung geraten Einwegverpackungen weiter in die Kritik, während Start-ups an plastikfreien oder biologisch abbaubaren Alternativen tüfteln. Die Debatte um die Zukunft der Verpackung wird lauter – nicht zuletzt, weil neue EU-Verordnungen strengere Regeln und mehr Verantwortung für Unternehmen bringen. Branchenfachleute verweisen darauf, dass ohne innovative Verpackung weder Lieferketten noch Versorgungssicherheit gegeben sind (Quelle: www.sueddeutsche.de). Der Spiegel berichtete kürzlich über ein Berliner Unternehmen, das mit Recycling-Verfahren alte Kunststoffe in neue Produkte verwandelt – ein Beispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis gelingen kann (Quelle: www.spiegel.de). Die taz beleuchtet zudem den gesellschaftlichen Wandel: Ein wachsendes Bewusstsein für ökologische Verpackungen zwingt selbst große Handelsketten zum Umdenken (Quelle: www.taz.de). Zusammengefasst: Der Wandel rund um Verpackung ist in vollem Gange, von nachhaltigen Start-ups bis zu umfassender Gesetzgebung.