Tom Hanks präsentiert: Facetten des Zweiten Weltkriegs – Vielschichtige HISTORY-Doku startet am 26. Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz

München – In wenigen Tagen feiert die Doku-Reihe „Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks“ deutschsprachige Premiere: Bereits am Dienstag, dem 26. Mai, gibt es auf The HISTORY Channel einen ersten Einblick. Die komplette, zwanzigteilige Serie folgt dann immer freitags in Doppelfolgen, jeweils ab 20:15 Uhr – und, wer es lieber spät schaut, auch auf Abruf.

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Nun, der Start dieser neuen Dokumentationsserie mit Tom Hanks im deutschsprachigen Raum ist tatsächlich Teil einer groß angelegten internationalen Veröffentlichung. Fast schon unheimlich, wie ein Fernsehevent binnen weniger Wochen 200 Länder und über drei Dutzend Sprachen miteinander vernetzen kann – kaum vorstellbar, dass all diese Menschen bald dieselben Bilder, dieselben Stimmen (hierzulande übrigens von Joachim Tennstedt, dem vertrauten deutschen Hanks-Sprecher) hören werden. Die Serie nähert sich dem Zweiten Weltkrieg, als wäre er zugleich fern und mitreißend nah: aus heutigem Blickwinkel, aber ohne pathetischen Staub. Tom Hanks, Gary Goetzman und andere ausgewiesene Kenner wie Pulitzerpreisträger Jon Meacham nehmen als Produzenten die Herausforderung an, den größten und verheerendsten Konflikt des 20. Jahrhunderts für ein 21.-Jahrhundert-Publikum neu zu erzählen. Grundlage bildet selten gesehenes Filmmaterial, das – das überrascht kaum – mit Stimmen von Historikerinnen und Experten unserer Zeit kontrastiert wird. Die Episoden nehmen den Zuschauer mit auf eine detailreiche Reise: vom Überfall auf Polen, über die dunkle Eskalation im Pazifik und europäische Brennpunkte wie Stalingrad, bis zu Churchill, Roosevelt, Stalin, Tojo und Rommel – aber sie lassen auch Platz für die dramatische Wucht der Zivilgesellschaften, für Widerstand, für Verlust, Hoffnung, den Alltag zuhause. Die Doku wagt sogar einen erzählerischen Sprung zu geheimen Codes, Spionen und zu einer fiebernden Kriegsmaschinerie. Wechsel zwischen großen Namen und kleinen, oft übersehenen Geschichten: Soldaten, Familien, Unbekannte. Das Ganze keine bloße Abfolge von Jahreszahlen, sondern ein Versuch, die Umwälzungen von damals mit den heutigen Auswirkungen zu verknüpfen. Dass Tom Hanks die Erzählstimme ist, dürfte nicht nur Fans seiner Hollywood-Historien begeistern – der Mann hat Gespür für Timing, Ernsthaftigkeit und pointierte Anekdoten. Mitverantwortlich für Recherche und Authentizität sind unter anderem Historiker des National WWII Museum in New Orleans. Die Produktion zieht eine große Klammer vom ersten Schuss 1939 bis hinein in den Kalten Krieg und die Geburt des Atomzeitalters – und behält dabei immer die Frage im Blick: Wie viel von unserem gegenwärtigen Weltbild geht eigentlich auf jene Jahre zurück? Wer mehr wissen will oder nebenbei ein bisschen stöbern möchte: Auf history.de, Facebook oder Instagram gibt’s weitere Infos und Schnipsel, während man sich schon mal ein wenig auf die ersten Folgen einstimmen kann. Presseanfragen landen übrigens bei Nicolas Finke – für den Fall, dass jemand noch tiefere Einblicke einholen will.

Die Doku-Serie ‚Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks‘ inszeniert eine vielstimmige, zeitgemäße Annäherung an das Thema, indem sie historische Schlüsselereignisse und deren Nachwirkungen von mehreren Seiten beleuchtet. Mit neu entdecktem Archivmaterial und modernen Experteneinschätzungen soll nicht nur der Ablauf des Krieges erlebbar gemacht werden, sondern auch das Ringen um Deutungen und Lehren bis heute. Bemerkenswert ist der internationale Anspruch: Innerhalb von 40 Sprachfassungen und in über 200 Ländern wird die Serie sichtbar – sie spricht damit ein globales Publikum an. Ergänzend zu den bekannten Fakten arbeitet die Serie mit bislang unpubliziertem Filmmaterial, das emotionale und unerwartete Momente einfängt. Zugleich steht die Frage im Raum, wie sich nationale Narrative im Licht moderner Forschung verändern. Laut einer kurzen Recherche berichten sowohl große Zeitungen wie die Süddeutsche oder die ZEIT über die wachsende Bedeutung solcher Formate, die auch jüngere Menschen für Geschichte begeistern und den Wert kritischer Erinnerungskultur unterstreichen. Aktuelle Artikel etwa bei faz.net reflektieren, wie neue Dokus inmitten andauernder globaler Konflikte alten Mythen begegnen und historisches Wissen für politische Bildung fruchtbar machen.

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