Vom Hörsaal bis ins Epizentrum der Start-up-Welt: Junge Ideen auf dem Weg ins Silicon Valley

St. Pölten – Beim diesjährigen CPI Demo Day zeigten Studierende aus ganz Niederösterreich, dass man mit Kreativität, Beharrlichkeit und einer Portion Mut eigene Wege gehen kann. Zwei Tüftler:innen von der USTP bewiesen, wie nah Alltag und Innovation beieinanderliegen: Während Julian Pecho sich ein Ticket für das sonnige Silicon Valley sicherte, landete Katharina Wurm einen exklusiven Workshop mit einer der Größen der US-Tech-Designszene.

heute 16:51 Uhr | 3 mal gelesen

Die Theorie weiß viel, aber echte Innovation verlangt mehr als bloß perfekte Prüfungsnoten – an der University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) ist das schon längst Alltag. Der Creative Pre-Incubator (CPI), ein Herzstück der Gründerförderung in Niederösterreich, steht sinnbildlich für dieses Bestreben: hier werden nicht nur Ideen, sondern auch Mut und Unternehmergeist kultiviert. Was am Ende herauskommt, konnte man ziemlich hautnah beim CPI Demo Day in Krems erleben. Zwei Projekte stachen besonders heraus: Julian Pecho, Data-Science-Student und leidenschaftlicher Gaming-Analyst, rollte mit "EsportEvents" eine Plattform aus, die professionellen E-Sport zentral bündelt und mittels KI das Online-Zuschauererlebnis auf ein neues Level hebt. Glückwunsch – für diese Idee gibt’s den Flug zur legendären Berkeley Summerschool mitten ins Silicon Valley. Katharina Wurm dagegen hat aus etwas, das viele kennen – Kinder und das schwerfällige Instrumente üben – eine clevere, spielerische Lern-App gemacht. "Tunimo" bringt mit kleinen Spielelementen Schwung in den Musikunterricht, und für Lehrkräfte gibt’s gleich hilfreiche Tools dazu. Ihr Preis? Ein begehrtes Ticket für den Austrian Startups Summit in Wien und ein exklusiver Workshop bei Tech-Design-Ikone Gigi Wang. Der Weg von der ersten Skizze bis zum Prototypen – manchmal auch mit Irrwegen und Sackgassen – wird in dem Programm ausdrücklich nicht verschwiegen. Ulrike Wieländer, verantwortlich für Gründungsförderung an der USTP, bringt’s auf den Punkt: Nur wer Neues wagt, kann Scheitern in Fortschritt verwandeln. Auch die Jury war durchaus prominent besetzt: Innovationsplattformen, Landesvertreter und sogar ein Handelsdelegierter aus San Francisco waren (teils digital) dabei. Der CPI ist ein Gemeinschaftswerk mit vielen engagierten Partnern: USTP, IMC Krems, FH Wiener Neustadt oder Wieselburg packen gemeinsam an – alles im Rahmen der Science to Business-Initiative Niederösterreich, getragen vom accent Inkubator. Inzwischen zählt der CPI zu den anerkanntesten Anlaufstellen für Erfindergeist an Österreichs Fachhochschulen. Wer tiefer einsteigen will (und sich vielleicht noch inspirieren lassen möchte), findet auf den Webseiten der USTP und über die genannten Links mehr Infos, Bilder und Kontakte. Ein spannendes Detail am Rande: Obwohl sich hier der Bogen von regionaler Tatkraft bis zu den Innovationsschmieden in Kalifornien spannt, bleibt vieles bodenständig – hier darf noch geträumt, gestritten, neu gedacht werden. Ganz nach dem Motto: Große Ideen fangen oft ganz klein an.

Beim CPI Demo Day in Niederösterreich präsentierten Studierende der USTP herausragende Gründungsprojekte: Julian Pecho überzeugte mit einer E-Sport-Streamingplattform, die künstliche Intelligenz zur Datenanalyse nutzt und gewann damit einen Platz an einer renommierten Summer School im Silicon Valley. Katharina Wurm entwickelte mit "Tunimo" eine innovative Musik-Lern-App für Kinder und sicherte sich dadurch einen Workshop mit einer Silicon Valley-Designerin sowie die Teilnahme am Austrian Startups Summit. Die USTP fördert solche Initiativen gezielt über den Creative Pre-Incubator und besetzt die Jury mit branchenübergreifenden Expert:innen – in dem festen Glauben, dass frische Ideen und Szenenwechsel Grundpfeiler erfolgreicher Innovationen sind. **Aktuelle Entwicklungen und ergänzende Infos aus der Recherche:** - Laut FAZ stehen österreichische Hochschulen insgesamt vor der Herausforderung, noch mehr den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken – Programme wie der CPI werden dabei als wichtige Brücke gesehen (Stand: 13.06.2024). - Die Berliner Gründerszene zeigt sich laut t3n.de inspiriert von kooperativen Förderungen wie in Österreich. Insbesondere der Fokus auf nachhaltige Geschäftsmodelle und ethische KI in neuen Start-ups steht im Mittelpunkt (Stand: 12.06.2024). - Laut Zeit Online wächst das Interesse junger Studierender an unternehmerischer Selbstständigkeit weiter; Sommerschulen und internationale Programme werden als Türöffner für Vernetzung und Investitionen hervorgehoben (Stand: 12.06.2024).

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