Zidane selbst brachte es auf 108 Länderspiele und schoss 31 Tore im blauen Trikot. Absolutes Heldenmaterial für mindestens eine Generation in Frankreich. „ZZ“ war es auch, der 1998 im eigenen Land den WM-Pokal in die Höhe stemmte, zwei Jahre später folgte der Sieg bei der EM. Jetzt also der Neustart, quasi das nächste Kapitel einer Legende. Ob es ein Erfolgsroman oder eine Lektion in Geduld wird? Schwer zu sagen. Aber Zidane hat schon öfter gezeigt, dass er Unerwartetes vollbringen kann.
Zidane übernimmt die Rolle des Nationaltrainers für Frankreich nach dem Abschied von Deschamps, der in seiner Amtszeit sowohl große Erfolge als auch bittere Niederlagen erlebte. Mit Zidanes beeindruckender Spielerkarriere – darunter der WM-Titel 1998 und die EM 2000 – setzt Frankreich nun auf seinen Status als Ikone und seine Erfahrung als Coach, auch wenn er seit einigen Jahren nicht mehr an der Seitenlinie stand. In jüngsten Medienberichten wird Zidane als Hoffnungsträger für den französischen Fußball gesehen; Erwartungen und Druck sind hoch; gleichzeitig äußern Kritiker Zweifel, ob seine bisherige Trainererfahrung für die komplexen Aufgaben eines Nationalcoachs ausreicht.
Recherche-Update: In aktuellen Artikeln wird berichtet, dass Zidane auch mit Blick auf die Entwicklung junger Talente als geeignete Führungspersönlichkeit gilt. Die französische Öffentlichkeit zeigt sich überwiegend optimistisch – viele erwarten eine Rückbesinnung auf offensive Spielkultur unter Zidane. Vereinzelt gibt es aber Stimmen, die einen strukturellen Wandel im Verband fordern, damit der Generationenwechsel nachhaltig gelingt.