Zidane übernimmt französische Nationalelf: Ein neuer Hoffnungsträger

Zinedine Zidane wird Chefcoach der französischen Nationalmannschaft – ein Wechsel, der nicht nur Fußballfans aufhorchen lässt.

heute 11:31 Uhr | 3 mal gelesen

Der französische Fußballverband hat es offiziell gemacht: Zinedine Zidane steht fortan an der Seitenlinie der Équipe Tricolore. Das wurde am Dienstag von FFF-Präsident Philippe Diallo verkündet. Nach einer längeren Pause – Zidane verabschiedete sich 2021 von Real Madrid und hat sich seitdem eher bedeckt gehalten – kehrt der einstige Weltstar ins Rampenlicht zurück. Ehrlich gesagt, irgendwie lag das seit Jahren in der Luft; alles andere hätte fast überrascht. Didier Deschamps, seit 2012 ein fixer Ankerpunkt als Nationaltrainer, räumte jetzt nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien bei der WM 2026 seinen Posten. Wenn man sich die Momente seiner Amtszeit vor Augen führt – 2018 der große Titel, 2022 das tragisch dramatische Elfmeterschießen, das Finale 2016... Es liest sich schnell, aber da stecken Jahre voller kleiner Dramen, Glücksgefühle und Rückschläge drin.

Zidane selbst brachte es auf 108 Länderspiele und schoss 31 Tore im blauen Trikot. Absolutes Heldenmaterial für mindestens eine Generation in Frankreich. „ZZ“ war es auch, der 1998 im eigenen Land den WM-Pokal in die Höhe stemmte, zwei Jahre später folgte der Sieg bei der EM. Jetzt also der Neustart, quasi das nächste Kapitel einer Legende. Ob es ein Erfolgsroman oder eine Lektion in Geduld wird? Schwer zu sagen. Aber Zidane hat schon öfter gezeigt, dass er Unerwartetes vollbringen kann.

Zidane übernimmt die Rolle des Nationaltrainers für Frankreich nach dem Abschied von Deschamps, der in seiner Amtszeit sowohl große Erfolge als auch bittere Niederlagen erlebte. Mit Zidanes beeindruckender Spielerkarriere – darunter der WM-Titel 1998 und die EM 2000 – setzt Frankreich nun auf seinen Status als Ikone und seine Erfahrung als Coach, auch wenn er seit einigen Jahren nicht mehr an der Seitenlinie stand. In jüngsten Medienberichten wird Zidane als Hoffnungsträger für den französischen Fußball gesehen; Erwartungen und Druck sind hoch; gleichzeitig äußern Kritiker Zweifel, ob seine bisherige Trainererfahrung für die komplexen Aufgaben eines Nationalcoachs ausreicht.

Recherche-Update: In aktuellen Artikeln wird berichtet, dass Zidane auch mit Blick auf die Entwicklung junger Talente als geeignete Führungspersönlichkeit gilt. Die französische Öffentlichkeit zeigt sich überwiegend optimistisch – viele erwarten eine Rückbesinnung auf offensive Spielkultur unter Zidane. Vereinzelt gibt es aber Stimmen, die einen strukturellen Wandel im Verband fordern, damit der Generationenwechsel nachhaltig gelingt.

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