Manchmal reicht eine knappe Führung nicht: Eintracht Frankfurt hatte gegen Tottenham Hotspur kein Glück und verlor letztlich mit 0:2 – die Stimmung danach eher gedrückt. Besonders enttäuschend lief es nach dem Seitenwechsel: Zwei Gegentore, erst durch Randal Kolo Muani, später dann ein folgenschwerer Ballverlust, den Dominic Solanke eiskalt abschloss. Für Frankfurt bleibt nach all dem keine Tür mehr offen in Richtung K.-o.-Runde.
Der FC Bayern München stemmte sich derweil gegen ordentlich Gegenwehr aus Eindhoven, konnte aber – wenn auch mit Ach und Krach – 2:1 gewinnen. Jamal Musiala glänzte wieder mit einem Treffer kurz nach der Pause, doch dann zitterten die Bayern: Eindhoven glich durch einen überraschenden Schuss von Ismael Saibari aus, bevor Harry Kane den Deckel draufmachte. Da atmete man in München kollektiv auf.
Bei Borussia Dortmund blieb das ersehnte Erfolgserlebnis aus: Gegen Inter Mailand schlug das Pendel deutlich zur italienischen Seite. Federico Dimarco verwandelte einen Freistoß in perfekter Schlenz-Manier, Andy Diouf nutzte in der Nachspielzeit eine Unachtsamkeit. Die Borussen wirkten am Ende erschöpft – und müssen nun nachsitzen, bevor der Sprung ins Weiterkommen gelingt.
Richtig Fahrt nahm hingegen Bayer Leverkusen auf: Schon nach einer knappen Viertelstunde traf Malik Tillman, legte später noch einen nach. Alejandro Grimaldo setzte dem Spiel mit seinem Treffer endgültig das Sahnehäubchen auf. 3:0 lautet das klare Signal gegen Villarreal – und Leverkusen sichert sich souverän die nächste Runde.
Fazit: Während die Bayern froh weitermachen dürfen und Leverkusen Zuversicht tankt, bekommt Frankfurt einen Dämpfer, und Dortmund bleibt zwischen Bangen und Hoffen.
Der letzte Gruppenspieltag der Champions League ist für die deutschen Teams ein gemischtes Unterfangen gewesen. Die Bayern stehen nach einem Arbeitssieg sicher im Achtelfinale, Leverkusen hat mit einer glänzenden Vorstellung überzeugt und darf ebenso träumen. Dagegen ist für Eintracht Frankfurt Schluss: Die Gruppenphase setzte dem Europapokal-Märchen ein jähes Ende, während Dortmund noch um das Weiterkommen kämpfen muss.
Neue Details: Laut der Süddeutschen Zeitung standen die Bayern zwischenzeitlich stark unter Druck und mussten mehrfach auf Manuel Neuers Klasse im Tor bauen. Leverkusens Erfolg wurde vor allem durch schnelles Umschaltspiel unter Roger Schmidt befeuert – eine Stärke, die sie zum Geheimfavoriten auf den Titel machen könnte. Die aktuelle Auslosung der nächsten Runden sorgt derweil für weitere Hochspannung unter den Fans.