Merz sieht in EU und Deutschland gefährlichen Reformstau, der laut seinen Worten nicht nur Institutionen, sondern auch Bürger und Wirtschaft belastet. Bei der Regierungserklärung im Bundestag drängt er auf sofortige, greifbare Ergebnisse beim EU-Gipfel in Brüssel – er verknüpft diese Forderung explizit mit Europas geopolitischer Lage und warnt, dass ohne Reformen die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel steht. Ergänzend dazu ist bemerkenswert, dass Merz große Hoffnungen auf ein baldiges, umfassendes EU-Finanzpaket setzt. Neuere Recherchen zeigen, dass beim aktuellen Europäischen Rat in Brüssel tatsächlich zentrale Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit der EU, die Unterstützung der Ukraine und langfristige Investitionen diskutiert werden. Besonders präsent ist der Ruf nach einer neuen europäischen Industriestrategie, um mit internationalen Entwicklungen – etwa aus den USA oder China – Schritt zu halten. Zudem herrscht Übereinkunft, dass der EU-Haushalt zukunftsfester und flexibler gestaltet werden muss, damit auch auf Krisen besser reagiert werden kann.