SPD-Politiker Miersch fordert stärkere finanzielle Entlastung für Geringverdiener

Matthias Miersch, Chef der SPD-Fraktion, fordert deutlich spürbare Verbesserungen für Menschen mit niedrigem Einkommen.

heute 21:34 Uhr | 3 mal gelesen

SPD-Fraktionsvorsitzender Miersch hat sich in einem ARD-Interview klar dafür ausgesprochen, Menschen mit geringen Einkommen gezielter zu entlasten – und zwar nicht nur mit einem symbolischen Betrag. Um dies zu finanzieren, bringe er höhere Steuern für Spitzenverdiener und die sogenannte Reichensteuer ins Spiel. Wie viel mehr am Ende in den Taschen landen soll? Das ließ Miersch offen, aber es müsse sich „fühlbar“ auswirken, also deutlich jenseits einer bloßen Geste von 50 Euro. Insbesondere seit Corona seien – seiner Meinung nach – hauptsächlich die unteren und mittleren Einkommensgruppen belastet worden. Miersch zeigt sich außerdem skeptisch gegenüber Forderungen, zur Gegenfinanzierung die Mehrwertsteuer zu erhöhen: Wer weniger verdient, zahle dann relativ mehr, weshalb das kein sozial verträglicher Weg sei. Auch den CDU-Vorschlag, pauschal Subventionen zu streichen, sieht er kritisch, weil das wichtige Bereiche wie den sozialen Wohnungsbau oder Forschungsförderung treffen könnte. „Mit dem Rasenmäher drübergehen funktioniert einfach nicht: Man riskiert, an wichtigen Stellen zu sparen, die wir eigentlich dringend brauchen“, so der SPD-Politiker, wobei zwischen den Zeilen seine Sorge deutlich wird, dass Sparen auf Kosten der Schwächsten in der Gesellschaft gehen könnte.

Matthias Miersch von der SPD bekräftigt, dass die finanzielle Belastung einkommensschwächerer Menschen reduziert werden muss. Dabei plädiert er für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und der Reichensteuer, zeigt sich jedoch deutlich skeptisch gegenüber einer Finanzierung über eine Mehrwertsteuererhöhung, da dies gerade Niedrigverdiener stärker belasten würde. Seine Kritik richtet sich zudem gegen pauschale Subventionskürzungen, da diese essenzielle Projekte wie sozialen Wohnungsbau und Forschungsförderung gefährden könnten. In aktuellen Berichten (z.B. ZEIT, FAZ, Süddeutsche) werden diese Debatten intensiv geführt: Während die SPD eine progressive Steuerpolitik und gezielte Entlastungen fordert (Quelle: ZEIT), warnt die CDU vor Steuererhöhungen und plädiert für Ausgabenkürzungen (Quelle: FAZ). Gleichzeitig hebt die Süddeutsche die gesellschaftlichen Folgen massiver Belastungen für Geringverdiener hervor und berichtet über steigenden Unmut und die Gefahr wachsender sozialer Spaltung (Quelle: Süddeutsche).

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