Constantin Film bringt den autobiografisch gefärbten Spiegel-Bestseller von Tahsim Durgun ins Kino. Vorstand stehen Regisseur Hüseyin Tabak, Drehbuchautor Jan Berger sowie die erfahrene Produzentin Nurhan Sekerci-Porst. Das Buch sowie die künftige Verfilmung berühren zentrale Fragen von Zugehörigkeit, Identität und den Herausforderungen des Lebens zwischen zwei Kulturen – ein Thema, das aktuell in vielen deutschen Medien diskutiert wird, nicht zuletzt aufgrund der gesellschaftlichen Debatten um Integration, Vielfalt und Heimat. Durguns Erfolg und die öffentliche Resonanz auf seine humorvolle, manchmal bissige Reflexion zeigen: Es gibt einen echten gesellschaftlichen Bedarf an Geschichten, die den Alltag vieler Menschen in Deutschland ehrlich und zugänglich abbilden. Ergänzend lässt sich sagen, dass die Diskussionen rund um Mehrsprachigkeit in Familien, die Sichtbarkeit migrantischer Lebenswelten und die Auseinandersetzung mit bürokratischen Hürden weiterhin in Politik und Medien ganz oben auf der Agenda stehen – jüngst erst fanden dazu größere Panels und Artikel, etwa über die Herausforderungen im Bildungssystem oder fehlende Anerkennung elterlicher Leistungen, statt. Durgun schließt mit seiner Geschichte eine Lücke und öffnet ein Fenster für Dialog, Humor und Verständnis.