Constantin Film adaptiert 'Mama, bitte lern Deutsch' fürs Kino

Mit scharfem Witz und viel Herz schildert Tahsim Durgun das Leben zwischen zwei Kulturen – nun landet sein Bestseller dank Constantin Film auf der großen Leinwand. Seine Beobachtungen über Familienleben, Identität und Integration begeistern nicht nur auf Social Media, sondern machten sein Buch auch zum Dauerbrenner in den Bestsellerlisten. Nach zahlreichen Auszeichnungen wie dem Grimme-Publikumspreis geht Durguns Geschichte jetzt ins Kino.

heute 13:43 Uhr | 3 mal gelesen

Regie übernimmt Hüseyin Tabak – einigen vielleicht durch Werke wie 'Strafe', 'Oscars Kleid' oder '4 Blocks Zero' im Gedächtnis geblieben. Am Drehbuch tüfteln neben Drehbuchautor Jan Berger auch der Autor selbst, Tahsim Durgun. Die Produktion verantwortet Nurhan Sekerci-Porst, die regelmäßig Stoffe mit gesellschaftlicher Relevanz ins Kino bringt. In 'Mama, bitte lern Deutsch' begegnen wir deutsch-kurdischen Familienrealitäten, durchzogen von Durguns feiner Beobachtungsgabe und oft entwaffnendem Humor. Übersetzungsdienste für die Mutter, bittersüße Storys aus dem Alltag zwischen Behördenbriefen und Supermarktkassen – fast jeder, der Migration in der Familie kennt, wird sich hier wiederfinden, andere blicken neu hinter die Fassade. Durgun, ausgebildeter Lehrer, Geschichten-Erzähler, Comedian, reflektiert das Thema Integration auf seine ganz eigene, manchmal sarkastische, immer aber herzliche Weise. Seine Dankbarkeit für die filmische Adaption ist spürbar, genau wie die Begeisterung der Produktion. 'Mama, bitte lern Deutsch' – das ist Kino für Herz und Verstand. Erste Klappe fällt voraussichtlich noch dieses Jahr; wer im Cast glänzt, bleibt vorerst geheim.

Constantin Film bringt den autobiografisch gefärbten Spiegel-Bestseller von Tahsim Durgun ins Kino. Vorstand stehen Regisseur Hüseyin Tabak, Drehbuchautor Jan Berger sowie die erfahrene Produzentin Nurhan Sekerci-Porst. Das Buch sowie die künftige Verfilmung berühren zentrale Fragen von Zugehörigkeit, Identität und den Herausforderungen des Lebens zwischen zwei Kulturen – ein Thema, das aktuell in vielen deutschen Medien diskutiert wird, nicht zuletzt aufgrund der gesellschaftlichen Debatten um Integration, Vielfalt und Heimat. Durguns Erfolg und die öffentliche Resonanz auf seine humorvolle, manchmal bissige Reflexion zeigen: Es gibt einen echten gesellschaftlichen Bedarf an Geschichten, die den Alltag vieler Menschen in Deutschland ehrlich und zugänglich abbilden. Ergänzend lässt sich sagen, dass die Diskussionen rund um Mehrsprachigkeit in Familien, die Sichtbarkeit migrantischer Lebenswelten und die Auseinandersetzung mit bürokratischen Hürden weiterhin in Politik und Medien ganz oben auf der Agenda stehen – jüngst erst fanden dazu größere Panels und Artikel, etwa über die Herausforderungen im Bildungssystem oder fehlende Anerkennung elterlicher Leistungen, statt. Durgun schließt mit seiner Geschichte eine Lücke und öffnet ein Fenster für Dialog, Humor und Verständnis.

Schlagwort aus diesem Artikel