Mehr als Symbolpolitik: Wie Engelhard Gleichberechtigung praktisch macht

Niederdorfelden – Statt leere Worte zum Weltfrauentag: Das pharmazeutische Unternehmen Engelhard lebt Gleichstellung Tag für Tag. Mit nur 1,8 Prozent Gender Pay Gap und einem ungewöhnlich hohen Frauenanteil im oberen Management zeigt Engelhard, wie echte Gleichbehandlung aussieht – weit jenseits der üblichen Lippenbekenntnisse. Drei neue weibliche Führungskräfte geben dieser Haltung ein Gesicht und machen klar: Strukturelle Gleichstellung ist hier keine Glückssache, sondern System.

heute 13:42 Uhr | 4 mal gelesen

Die Frage der gerechten Bezahlung ist bei Engelhard fest im System verankert – man merkt, dass die Firma auf Transparenz und klar abgesteckte Verantwortungsbereiche setzt. Interessant: Der Gender Pay Gap liegt hier mit gerade mal 1,8 Prozent in einem Bereich, von dem der bundesweite Durchschnitt (um die 16 Prozent) weit entfernt ist. Ein gutes Gefühl, ehrlich gesagt; weil man merkt, dass hier nicht nur geredet, sondern gehandelt wird. Geschäftsführer Richard Engelhard bringt es auf den Punkt: 'Faire Bezahlung ist für uns selbstverständlich.' Was in den oberen Etagen oft nach grauer Theorie klingt, ist bei Engelhard Alltag. 11 von 27 Leitungsposten sind mit Frauen besetzt. Das sind etwa 41 Prozent – längst nicht die Regel, schon gar nicht in Führungsetagen deutscher Pharmaunternehmen. Der Chef meint dazu: Diversität sei für Engelhard kein Etikett, sondern gelebte Realität – fast ironisch, dass das immer noch außergewöhnlich genug ist, um Schlagzeilen zu machen. Drei Frauen im Management demonstrieren mit sehr unterschiedlichen Biografien, wie bei Engelhard nicht Herkunft, sondern Leistung Karrieren macht. Ann-Katrin Frank als Chief Commercial Strategy Officer treibt unter anderem die umfassende Transformation und die internationale Marketingstrategie voran. Andrea Wagner steht der Personalstrategie vor – ihr Herz schlägt besonders für Digitalisierung und Personalentwicklung; ihr Führungsstil ist dabei eher zugänglich und unkompliziert. Claudia Hartmann schließlich, schon lange bei Engelhard, ist jetzt für den internationalen Vertrieb zuständig – ihre Beförderung zeigt, dass hier auch wirklich Frauen nach oben kommen, wenn sie gute Arbeit machen. Kurzum: Engelhard beweist gerade zum Weltfrauentag, dass Gleichberechtigung nicht schickes Schlagwort, sondern konkrete Praxis sein kann.

Engelhard positioniert sich durch niedrigen Gender Pay Gap (1,8 %) und starken Frauenanteil im Management als Vorreiter für Gleichstellung in der Pharmaindustrie. Dieses Engagement wird nicht nur anlässlich des Weltfrauentags betont, sondern ist strukturell im Unternehmen verankert – durch transparente Vergütung, klare Karrierekriterien und gezielte Förderung weiblicher Führungskräfte. Aktuelle Branchendaten zeigen, dass der Frauenanteil in Führungsetagen meist deutlich niedriger liegt und der Gender Pay Gap auf Bundesebene konstant bleibt – Gründe, warum Engelhard hier als positives Beispiel gilt. Recherchiert man aktuell, wird deutlich, dass Themen wie Equal Pay, Frauenförderung im Top-Management sowie Diversitätsstrategien allgemein wieder in vielen Unternehmens- und Politikdebatten aufkochen. Laut 'Süddeutsche Zeitung' hat der diesjährige Weltfrauentag verstärkt auf die weiterhin große Lücke bei Führungspositionen und Entlohnung hingewiesen. Die 'Zeit' berichtet, dass besonders Unternehmen mit verbindlichen Förderquoten und klaren Zielvorgaben für Diversität am ehesten Fortschritte erzielen. Im internationalen Vergleich ist Deutschland hier weiterhin nur Mittelmaß, wie 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' kritisch anmerkt.

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