DIHK fordert: Innovationsstrategie muss zügig Wirkung zeigen

Die Industrie- und Handelskammer DIHK lobt die neue Start-up-Strategie von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, mahnt aber gleichzeitig: Es zählt Tempo. Die Bundesregierung soll den Worten nun auch Taten folgen lassen.

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Die eigentliche Hürde liegt nun darin, dass die angekündigten Erleichterungen bei Gründerinnen und Gründern nicht erst auf dem Papier, sondern im echten Leben spürbar ankommen – und zwar ohne große Verzögerung. 'Gerade nach Jahren schleppender Konjunktur bringen frische Gründungsideen Bewegung und Mut in die Wirtschaft', so Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov im Gespräch mit der Rheinischen Post. Deutschlands Start-up-Landschaft braucht nicht bloß Digitalisierung, sondern Ordnung und zackige Abläufe. Eine Reduktion behördlicher Hürden ist laut Melnikov ebenso wichtig wie unkomplizierter Zugang zu Kapital und kluge Fachkräftegewinnung. Übrigens: Vielfalt schlägt reine Technikverliebtheit. Die DIHK hebt hervor, dass nicht nur Tech-Start-ups, sondern ebenso der Einzelhandel, Dienstleister und das Gastgewerbe von solchen Lockerungen profitieren müssen, um den deutschen Unternehmergeist wirklich zu entfachen.

Die DIHK fordert, dass die neuen Maßnahmen zur Förderung von Gründungen nicht nur angekündigt, sondern auch rasch und flächendeckend umgesetzt werden. Während die Strategie auf mehr privates Kapital, vereinfachte Prozesse und die Anwerbung von Fachkräften abzielt, bleibt ein Kernpunkt: Die Hilfen dürfen nicht ausschließlich Tech-Start-ups erreichen, sondern müssen auch traditionelle Branchen einbeziehen. Hintergrund: Laut aktuellen Medien sind deutsche Start-ups weiter unter Druck – hohe Bürokratie, Fachkräftemangel und fehlende Investitionen bremsen viele Ideen noch immer aus. Ein Bericht von t3n.de hebt etwa hervor, dass viele Gründer:innen den Glauben an schnelle Verbesserungen verloren haben und mit dem Schritt ins Ausland liebäugeln. Parallel wird laut Süddeutscher Zeitung der zunehmende Wettbewerb um kluge Köpfe als größte Herausforderung für die Transformation im Land gesehen. Mehrfach wird auch auf die schleppende Digitalisierung der Verwaltung hingewiesen, die Gründungsprozesse nach wie vor langwierig macht.

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