Die DIHK fordert, dass die neuen Maßnahmen zur Förderung von Gründungen nicht nur angekündigt, sondern auch rasch und flächendeckend umgesetzt werden. Während die Strategie auf mehr privates Kapital, vereinfachte Prozesse und die Anwerbung von Fachkräften abzielt, bleibt ein Kernpunkt: Die Hilfen dürfen nicht ausschließlich Tech-Start-ups erreichen, sondern müssen auch traditionelle Branchen einbeziehen. Hintergrund: Laut aktuellen Medien sind deutsche Start-ups weiter unter Druck – hohe Bürokratie, Fachkräftemangel und fehlende Investitionen bremsen viele Ideen noch immer aus. Ein Bericht von t3n.de hebt etwa hervor, dass viele Gründer:innen den Glauben an schnelle Verbesserungen verloren haben und mit dem Schritt ins Ausland liebäugeln. Parallel wird laut Süddeutscher Zeitung der zunehmende Wettbewerb um kluge Köpfe als größte Herausforderung für die Transformation im Land gesehen. Mehrfach wird auch auf die schleppende Digitalisierung der Verwaltung hingewiesen, die Gründungsprozesse nach wie vor langwierig macht.