Es war fast schon absehbar, und doch trifft es viele Verbraucher eiskalt: Laut jüngster ADAC-Auswertung müssen Autofahrer in Deutschland plötzlich tief in die Tasche greifen. Der Liter Diesel stieg um satte 9,8 Cent und kostet im Mittel jetzt 2,168 Euro – ein Wert, der zuletzt im Mai im Vergleich zu E10 übertroffen wurde. Apropos E10: Auch da bleibt es nicht glimpflich, mit einem Anstieg um 6,3 Cent auf 2,146 Euro. Warum dieses Preis-Szenario? Ein Mix aus globalen Unsicherheiten, insbesondere durch die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, treibt den Brent-Rohölpreis auf etwa 91 US-Dollar je Barrel. Dennoch merkt der ADAC an, dass Währungen im Grunde stabil blieben – und die jüngsten Preissprünge daher nicht komplett durch Rohstoffpreise oder Wechselkurse zu erklären sind. Besonders Diesel ist sensibel für solche Marktereignisse, da Deutschlands Bedarf zu wesentlichen Teilen durch Importe gedeckt wird – das macht das ganze empfindlich. Der ADAC sieht Nachholbedarf beim Wettbewerb: Das Kartellamt sollte genauer hinschauen und mögliche Wettbewerbsverzerrungen oder gar fragwürdige Preisabsprachen unter die Lupe nehmen. Ein flaues Gefühl bleibt – nicht nur unter Vielfahrern.
Die Kraftstoffpreise in Deutschland steigen aktuell rasant: Diesel kostet im Schnitt jetzt 2,168 Euro pro Liter, Super E10 liegt bei 2,146 Euro. Als Haupttreiber gilt ein Anstieg des internationalen Ölpreises, speziell der Sorte Brent, ausgelöst durch geopolitische Konflikte, etwa im Nahen Osten, sowie Unsicherheiten bezüglich der Versorgungslage. Der ADAC kritisiert dabei, dass die Höhe der Preissteigerungen nicht allein durch Ölpreis und Wechselkurs erklärbar sei und fordert eine strengere Marktbeobachtung – laut Berichten anderer Medien verweisen Experten außerdem auf die Rolle von Raffineriekapazitäten, saisonaler Nachfrage und politischer Unsicherheit; zusätzlich machen steigende Transportkosten und die CO2-Abgabe das Tanken für Verbraucher teurer.