Florian Hager führt Hessischen Rundfunk weiter

Florian Hager bleibt für weitere fünf Jahre an der Spitze des Hessischen Rundfunks.

14.08.26 18:20 Uhr | 2 mal gelesen

Am Freitag bestätigte der Rundfunkrat Florian Hager mit 29 zustimmenden Stimmen und lediglich einer Gegenstimme erneut als Intendanten – und das ohne Konkurrenz im Rennen. Sein Vertrag läuft ab dem 1. März 2027 für fünf Jahre weiter. Dass Hager den Posten wiederbekommt, kommt wenig überraschend; in turbulenten Zeiten wie diesen setzt man offenbar lieber auf Altbewährtes. Miriam Dangel, Vorsitzende des Rundfunkrats, betonte, mit der Bestätigung sehe man vor allem die Aufgabe verknüpft, den Hessischen Rundfunk durch die nötigen Reformen und Schritte ins digitale Zeitalter zu führen. Die Erwartungen an Hager sind hoch: Es brauche, so Dangel, einen modernen öffentlich-rechtlichen Sender für Hessen – und auch einen, der journalistisch wie wirtschaftlich nicht ins Hintertreffen gerät. Ein neues Zeitalter von Medien, von KI und gesellschaftlichem Wandel, werde verlangt, sagt sie; dafür sei eine ruhige und verlässliche Hand gefragt. Was das konkret für den Alltag im Funkhaus bedeutet? Vielleicht mehr Experimente – aber sicher auch Streit um Budgets und Inhalte. Eigentlich wie immer.

Florian Hager bleibt Chef des Hessischen Rundfunks – mit deutlicher Mehrheit, fast als Selbstläufer. Die kommenden Jahre stellt man sich dort, wie überall, herausfordernd vor: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Sparzwänge und die Suche nach journalistischer Relevanz werden Hager und sein Team begleiten. In den letzten Tagen wurde auch auf anderen Kanälen über die Bedeutung von öffentlich-rechtlichen Medien und nötige Reformen debattiert, wobei viele Stimmen die Notwendigkeit von Kontinuität mit der dringenden Aufgabe der Erneuerung und Anpassung in Einklang bringen – gerade, weil sich Mediennutzung und Publikumstag zu Tag verändern.

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