Wenn in der Schweiz die Schwalben nisten, hängt ihre Zukunft nicht nur vom heimischen Wetter ab. Ihre weite Reise führt sie bis ins Okavango Delta nach Botswana – und wie ein roter Faden verbindet ihr Schicksal die Verantwortung auf zwei Kontinenten. Der Artenschutz ist ein Thema mit vielen Facetten, manchmal erstaunlich kompliziert und nie nur lokal zu betrachten. Genau diesem Ansatz folgt die gemeinnützige Matto Barfuss Stiftung. Sie lädt Gemeinden in der Schweiz dazu ein, ihre Türen und Herzen zu öffnen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten: Hier kostet der inspirierende Event nichts, nur der Wille zum Mitmachen zählt.
Stiftungsgründer Matto Barfuss, selbst ein verschmitzt sympathischer Abenteurer, bringt sein Publikum mit auf seine jahrzehntelangen Expeditionen unter Geparden, Löwen und Erdmännchen. Er ist kein klassischer Referent, sondern erlebt Naturgewalten hautnah und teilt seine Faszination mit Kindern wie Erwachsenen. Spenden sind willkommen, aber kein Muss. Erst wenn genug zusammenkommt, schenkt die Stiftung einem Schulkindergarten der beteiligten Gemeinde einen Projekttag, auf dem die kleinen Entdecker sogar ihr eigenes Kapitel für ein interaktives Wildlife-Kinderbuch gestalten dürfen – ein Projekt, das später sogar den Weg nach Botswana findet und dort gelesen wird.
Auf Wunsch vermittelt die Stiftung Partnerschaften zwischen Schweizer und botswanischen Schulen. Wer sich darauf einlässt, kommt ganz automatisch dem großen Ziel von Artenschutz und globalem Lernen näher. Manchmal entstehen aus kleinen Begegnungen zwischen Kindern große Ideen. Fehler am Rande? Sicherlich, aber auch diese werden gemeinsam reflektiert und besprochen.
Seit ihrer Gründung 2025 – und parallel als Conservation Trust in Botswana ab Juli 2026 – arbeitet die Organisation mit Schulen, lokalen Regierungen und Menschen vor Ort, um Mensch-Tier-Konflikte zu entschärfen. Diese führen in Botswana häufig zu tragischen Vorfällen zwischen Wildtieren und Heranwachsenden – ein Dilemma, über das oft zu wenig gesprochen wird. Die Stiftung hat mittlerweile über 55.000 kostenfreie Wildlife-Schulbücher verteilt, die gleichzeitig aufklären, aber auch zum Nachdenken anregen.
Mit den beiden Shows „Wild und Weit – über 30 Jahre Afrika“ und „AFRIKA – 30 Jahre für die Vielfalt“ bringt Matto Barfuss den Kontinent samt all seiner Herausforderungen lebendig nach Europa. Ein ausführliches, interaktives Begleit-PDF rundet dieses Angebot ab. Wer sich gern weiter informieren möchte, erreicht das Team direkt per Mail oder telefonisch. Kleiner Nebenaspekt: Auch Unternehmen und Kulturhäuser können die Shows buchen und ihren Teil zur Sache beitragen – ein Engagement, das einen langen Schatten wirft.
Matto Barfuss selbst, Künstler und Abenteurer durch und durch, ist ein Grenzgänger auf vielen Ebenen: 33 Jahre Afrikaerfahrung, Mitglied wilder Gepardenrudel, gefeierter Filmemacher und Fotograf, der selbst unter Berggorillas lebte. Seine Leidenschaft, die Natur zu dokumentieren und mit anderen zu teilen, lässt sich auf www.matto-barfuss.com oder im jährlich erscheinenden Magazin nachlesen. Doch am meisten beeindruckt eins: Wie seine Geschichten Menschen berühren und mitten ins Herz der globalen Verantwortung führen – ein bisschen chaotisch, ehrlich, bewegend und wirklich nicht von der Stange.
Die Matto Barfuss Stiftung vereint außergewöhnliche Naturerlebnisse, Bildungsarbeit und einen ungewöhnlich direkten Ansatz für globale Verantwortung im Artenschutz. Schweizer Gemeinden erhalten die Möglichkeit, mit einer kostenfreien Multivisionsshow tief einzutauchen – gefolgt von pädagogischen Projektmöglichkeiten, die über die Landesgrenzen hinausreichen. Besonders bemerkenswert: Der Austausch und die Interaktion zwischen Kindern aus der Schweiz und Botswana schafft ein Gespür dafür, dass der Schutz bedrohter Arten keine nationale, sondern eine internationale Aufgabe ist. In neueren Berichten etwa auf tagezeitungen wie taz.de und spiegel.de zeigt sich, dass auch andere gemeinnützige Projekte auf Bildung durch emotionale Geschichten setzen, um jungen Menschen die Bedeutung von Artenschutz nahe zu bringen. Zusätzlich hat die Stiftung in Botswana erfolgreich Programme zur Verringerung des Mensch-Tier-Konflikts gestartet – mit Schwerpunkten auf Schutzmaßnahmen und der Einbindung lokaler Gemeinden und Behörden. Vertrauensvolle Partnerschaften zwischen Schulen beider Länder vermitteln jungen Menschen spielerisch, dass nachhaltiger Artenschutz nur mit globaler Kooperation gelingen kann. Darüber hinaus verdeutlicht das Projekt, wie wirkmächtig individuelle Erlebnisse im Natur- und Tierschutz sein können. Durch persönliche Begegnungen mit Abenteurern wie Matto Barfuss und die Integration der Erlebnisse in digitale und analoge Lehrmaterialien werden Kinder nicht nur informiert, sondern regelrecht in weltweite Zusammenhänge hineingezogen – ein Konzept, das nachahmenswert erscheint.