Bild: Christian Müller, Co-CEO der Sparte Schwarz Digits übernimmt Gesamtverantwortung - Rolf Schumann, bisheriger Co-CEO, verlässt das Unternehmen nach erfolgreicher Entwicklungsphase presseportal.de
Als Rolf Schumann 2019 als Chief Digital Officer zur Schwarz Gruppe kam, war die digitale Transformation des Handelsriesen noch Zukunftsmusik. 2020 bildeten er und Christian Müller ein Führungstandem, das konsequent das Unternehmen nach vorne katapultierte. Stichwort Digitalisierung. Zu den sichtbaren Erfolgen zählen unter anderem die Einführung der Kundenbindungsprogramme Lidl Plus und Kaufland Card, die heute von zig Millionen Menschen europaweit genutzt werden – eine Zahl, die alles andere als selbstverständlich ist. Überhaupt, das Thema Digitalisierung hat die Organisation spürbar verändert: Kreativität und Agilität sind inzwischen keine leeren Worthülsen mehr, sondern Alltag und Grundlage von Innovationen, die aus Schwarz Digits eine solide Technologiemarke machten. Zu den weiteren Meilensteinen Schumanns zählen die Integration des Sicherheitsunternehmens XM-Cyber, strategische Partnerschaften und mutige Investitionen in künstliche Intelligenz. Dass Schwarz Digits heute europaweit als Anbieter für digitale Eigenständigkeit dasteht, ist auch sein Verdienst. Viel Lob und beste Wünsche begleiten daher seinen beruflichen Abschied. Für die jetzt anbrechende Etappe, in der sämtliche Bereiche von Schwarz Digits unter einer gemeinsamen Marke fokussiert werden, hat Christian Müller das Steuer ganz allein in der Hand – gute Voraussetzungen für das nächste Kapitel. Auch Müller selbst unterstreicht den Wert der Teamarbeit und blickt motiviert auf die kommenden Herausforderungen.
Die Schwarz Gruppe setzt mit dem Wechsel an der Führungsspitze von Schwarz Digits ihren Kurs auf Digitalisierung und technische Innovationskraft fort. Christian Müller übernimmt nach dem Ausstieg seines langjährigen Kollegen Schumann die Gesamtleitung und soll insbesondere die Verknüpfung der bisherigen Einheiten, den Ausbau der digitalen Markenpräsenz sowie die Weiterentwicklung des Portfolios vorantreiben. Dabei wird von außen insbesondere beobachtet, wie Schwarz Digits als Teil eines sonst auf den stationären Handel ausgerichteten Konzerns immer stärker Dependancen und Partnerschaften im Bereich Cybersicherheit, Data Science und künstlicher Intelligenz etabliert – fast schon so, als wolle sich das Unternehmen in Zukunft als Tech-Plattform der europäischen Handelsbranche positionieren. Bemerkenswert ist außerdem, wie die Schwarz Gruppe gezielt Startups und Innovationen assimiliert, um gegenüber globalen Playern und Tech-Giganten wie Amazon, Alibaba und Google den Anschluss nicht zu verlieren. Zuletzt wurde berichtet, dass Schwarz Digits verstärkt in Cloud-Technologien, digitale Infrastruktur und Cyberabwehr investiert, um sowohl intern als auch für externe Kunden eine robuste digitale Souveränität „Made in Europe“ zu garantieren. Mit Müllers Führungsrolle richtet sich der Fokus laut Branchengerüchten zusätzlich auf Effizienz, nachhaltige Innovationen sowie engere Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft – was gerade im zunehmend volatilen Handelsumfeld Europas wichtiger denn je scheint.