SG Sonnenhof Großaspach besiegte in der ersten Runde des DFB-Pokals völlig überraschend den Zweitligisten Arminia Bielefeld – der Außenseiter setzte sich nach einem nervenaufreibenden Spiel letztlich deutlich im Elfmeterschießen durch. Das Team aus Großaspach hatte sich durch frühe Führung, zwischenzeitliches Zurückliegen und einen Ausgleich per Strafstoß nach 90 Minuten in die Verlängerung gezittert; trotz Überzahl gelang aber in diesen 120 Minuten kein weiteres Tor. Nun sorgt der große Triumph der Aspacher, ausgelöst auch durch das Elfmeterschießen, für Jubel im Lager des Drittligisten – und für Ernüchterung bei den Bielefeldern. Aus aktuellen Medienberichten erfährt man, dass der Pokal traditionell für solche Sensationen bekannt ist: Laut der "Süddeutschen Zeitung" gibt es ein wachsendes Selbstbewusstsein bei kleineren Vereinen, da die K.o.-Spiele regelmäßig auch gutklassige Teams erwischen (https://www.sueddeutsche.de). Die "FAZ" konzentrierte sich in ihrer Berichterstattung auf die Nervenanspannung während des Elfmeterschießens und darauf, wie das Aus im Pokal besonders für Zweitligisten zu Beginn der Saison eine psychologische Hypothek darstellt (https://www.faz.net). "Der Spiegel" hebt den Druck hervor, der jetzt auf dem Trainerteam von Bielefeld lastet, da das frühe Ausscheiden laut Vereinsoffiziellen ein 'Weckruf' sein sollte (https://www.spiegel.de).