Brand in Darmstadt: AfD stellt Strafanzeige nach mutmaßlichem Anschlag auf Parteifahrzeug

In Darmstadt ist in der Nacht zu Samstag ein Auto des örtlichen AfD-Kreisverbands komplett ausgebrannt. Die Partei spricht von einem gezielten Brandanschlag.

heute 19:43 Uhr | 2 mal gelesen

Mitten in der Nacht, wenn die Stadt eigentlich zur Ruhe kommen sollte, stand plötzlich ein Auto des AfD-Kreisverbands in Flammen. So trocken das klingt: Innerhalb kurzer Zeit brannte der Wagen vollkommen aus, auch ein daneben abgestelltes Fahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen – geschätzt etwa 3.000 Euro Schaden, so die Partei. Robert Lambrou, einer der beiden AfD-Landesvorsitzenden in Hessen, sprach Klartext – die Bilder seien 'verstörend', sagte er, und fügte an, dass die Täter nicht nur den Schaden am AfD-Wagen, sondern auch den am Nachbarauto offenbar kalt in Kauf genommen hätten. 'Diese Skrupellosigkeit gegenüber politischen Gegnern und Unbeteiligten ist erschreckend', so Lambrou, 'solche Methoden sollen offensichtlich Angst schüren.' Die AfD setzt eine Belohnung von 10.000 Euro aus, um Hinweise auf die Täter zu erhalten – der Frust ist sichtbar. Die Polizei bestätigte zwar gegen 4:25 Uhr morgens den Brand eines Autos in Darmstadt, betonte aber, dass bislang keine Ursache bekannt sei oder Hinweise auf die Verantwortlichen vorlägen. Ob es am Ende wirklich ein gezielter Anschlag war? Schwer zu sagen, jedenfalls laufen die Ermittlungen.

In Darmstadt ist in der Nacht zum Samstag ein Auto des AfD-Kreisverbands komplett ausgebrannt, vermutlich durch einen Brandanschlag; auch ein nebenstehendes Auto wurde beschädigt. Der Schaden liegt bei rund 3.000 Euro, die Polizei ermittelt, hat aber bisher keinen konkreten Verdacht oder Hinweise auf die Täter veröffentlicht. Die AfD sieht sich gezielt angegriffen, spricht von einer verrohenden politischen Stimmung und setzt eine hohe Belohnung aus – ein Präzedenzfall, der die Debatte um politisch motivierte Gewalt weiter anheizt. Aktuell wird in verschiedenen Medien intensiv über eine Zunahme politisch motivierter Taten, vor allem gegen Partei- und Wahlkreisbüros, berichtet. Laut Zeitungsanalysen und Daten des Innenministeriums ist die Zahl solcher Anschläge und Sachbeschädigungen in der Vorwahlzeit gestiegen – nicht nur gegen die AfD, auch gegen andere Parteien, wobei insbesondere die letzten Monate auffällig turbulent verlaufen. Im politischen Diskurs wird die Gewalt einhellig – unabhängig von der Parteifarbe – verurteilt und mit Sorgen um die demokratische Kultur kommentiert. Gleichzeitig beobachten Kritiker eine gewisse Härte und teils aggressive Rhetorik im öffentlichen Umgang, die möglicherweise Brandbeschleuniger für solche Vorfälle sein kann.

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