Im Kern geht es um einen schweren Vorwurf: Die Bundesregierung handle zu zaghaft, wenn es darum geht, Deutschen im Iran-Konflikt eine sichere Rückkehr zu ermöglichen – so zumindest der klare Tenor der Grünen. Sie plädieren für Notfallpläne und internationale Zusammenarbeit, während die Regierung auf Informations-Angebote und die Eigenverantwortung der Betroffenen verweist. Aktuelle Berichte aus Iran und angrenzenden Ländern zeigen, dass etliche Regierungen – etwa Großbritannien und Frankreich – Evakuierungen vorbereiten oder bereits durchführen. Ergänzend dazu: Laut DW wird die Lage in Iran aufgrund des sich verschärfenden Konflikts zunehmend unüberschaubar. Mehrere Nationen warnen vor Reisen in die Region, während Flüge aus Sicherheitsgründen ausgesetzt wurden. Währenddessen wächst in Deutschland und Europa die Sorge vor einer weiteren Eskalation, wie die FAZ analysiert – zumal auch Israels Verteidigungsbereitschaft nach Einschätzung der Süddeutschen viele weitere Staaten in Alarmbereitschaft versetzt. Im Netz mehren sich Hinweise auf organisierte Rettungskorridore, allerdings ist die Situation weiterhin angespannt und dynamisch. Für viele deutsche Familien in der Region ist die Unsicherheit kaum auszuhalten – das schildern Betroffene in verschiedenen Medienberichten. Laut Spiegel gibt es diplomatische Bemühungen über die Botschaften, aber auch Hinweise auf logistische Engpässe seitens Luftwaffe und Außenamt.