Friedrich Merz hält kurz vor seinem USA-Aufenthalt ein intensives Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj. Dabei steht die Koordination vor dem Treffen mit US-Präsident Trump auf der Agenda. Der CDU-Politiker informiert außerdem über seine China-Reise, wobei chinesischer Einfluss auf Russland zur Sprache kommt und die prekäre Lage an der ukrainischen Front wie auch der akute Bedarf an Luftabwehrsystemen eben nicht ausgespart bleiben. Zusätzlich wird über Friedensoptionen im Kontext der angespannten internationalen Situation gesprochen. Neueren Berichten zufolge (etwa in der Süddeutschen Zeitung, FAZ und Zeit Online) bleibt die Unterstützung für die Ukraine aus westlicher Sicht zentral, während russische Betätigungen an der Front und weltpolitische Sympathien für Moskau weiter beobachtet werden. In den letzten Stunden wurde zudem diskutiert, wie sehr Deutschlands Haltung von der internationalen Stimmung, gerade auch aus den USA, beeinflusst wird – mit besonderem Fokus auf die Sicherheitslage und neue Sanktionspakete. Es zeichnet sich ab, dass die diplomatischen Bemühungen, einschließlich solcher Telefongespräche, weiterhin einen Drahtseilakt zwischen Druck auf Russland und Suche nach diplomatischen Lösungen darstellen.