Holstein Kiel entlässt Trainer Marcel Rapp nach Niederlagenserie

Nach anhaltender sportlicher Talfahrt trennt sich Holstein Kiel überraschend von Chefcoach Marcel Rapp – laut mehreren Medienberichten ist die Entscheidung gefallen.

heute 11:28 Uhr | 3 mal gelesen

Fünf bittere Pleiten in Serie – das war offenbar zu viel: Holstein Kiel zieht die Konsequenzen und setzt Cheftrainer Marcel Rapp kurzerhand vor die Tür. Der letzte Knackpunkt scheint das heimische 1:3 gegen den Karlsruher SC gewesen zu sein. Auch Co-Trainer Alexander Hahn muss seinen Posten räumen, wie verschiedene Quellen betonen. Rapp selbst gab sich gegenüber Sky Sport gefasst: Er verbinde viel mit Kiel, wünsche dem Club alles Gute und glaube, dass das Team gemeinsam noch die Kurve hätte kriegen können. Ernüchterung schwang in seinen Worten mit, aber auch spürbarer Wille, weiterhin als Coach zu arbeiten. Jetzt macht sich Kiel hastig auf die Suche nach Ersatz, denn das nächste Spiel steht quasi schon vor der Tür: Am Wochenende geht’s gegen die SV Elversberg, danach steht die Begegnung mit Darmstadt 98 an. Das große Problem bleibt – der Abstiegs-Relegationsplatz ist bedrohlich nah, die Lage alles andere als entspannt. Apropos, es wundert wenig, dass die Verantwortlichen bei diesem Druck handeln mussten. Wer jetzt übernimmt, darf direkt mit heißem Stuhl und viel Erwartungsdruck starten.

Holstein Kiel hat nach einer Negativserie von fünf Spielen am Stück Marcel Rapp als Trainer beurlaubt; die Entscheidung folgt dem enttäuschenden 1:3 gegen Karlsruhe, wodurch Kiel auf den 14. Tabellenplatz der 2. Bundesliga rutschte. Co-Trainer Alexander Hahn muss ebenfalls gehen. Präsident Steffen Schneekloth sprach von einer 'notwendigen und schwierigen Entscheidung', da die Trendwende trotz Rapps Engagement ausblieb. Aktuell läuft die intensive Suche nach einem Nachfolger, während wichtige Spiele gegen Elversberg und Darmstadt 98 unmittelbar bevorstehen. Interessant ist: In mehreren Medien wird betont, dass Rapps langjährige Arbeit und sein guter Draht zur Mannschaft den Schritt nicht einfacher gemacht haben. Insgesamt bleibt zu beobachten, wie sich die Mannschaft in dieser Phase neu sortiert – auch mit Blick darauf, dass der Relegationsplatz nur einen Punkt entfernt ist und auch die Atmosphäre im Team als angespannt gilt.

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