Laut übereinstimmenden Medienberichten, insbesondere dem 'Kicker', scheint die Entscheidung bei Bayer Leverkusen gefallen: Kasper Hjulmand muss nach eher durchwachsenen Leistungen offenbar seinen Stuhl räumen. Ihm folgt aller Voraussicht nach Carles Martinez, zuletzt Coach von Toulouse in der französischen Ligue 1. Hjulmand war seit Herbst vergangenen Jahres im Amt, doch nach einer geradezu enttäuschenden Rückrunde und dem sechsten Platz in der Endabrechnung bleibt kein Stein auf dem anderen. Das alles erinnert fast an einen alten Spruch im Fußball: 'Nach der Saison ist vor der Saison' – und diesmal eben auch vor einem Trainerwechsel. Interessant: Martinez gilt als ausgewiesener Jugendförderer mit Stationen in Spanien, was in Leverkusen nicht ganz unwichtig sein dürfte, immerhin setzt man dort seit Jahren auf Talente. Man darf gespannt sein, ob die Mannschaft unter seiner Leitung einen Stilwechsel wagt oder ob Leverkusen weiterhin im Mittelfeld der Bundesliga dümpeln wird. Wobei: Manchmal ist das, was auf dem Papier logisch klingt, auf dem Platz ein ganz anderes Spiel.
Bayer Leverkusen plant anscheinend, Cheftrainer Kasper Hjulmand zu entlassen und stattdessen Carles Martinez als Nachfolger zu installieren – das berichten aktuell verschiedene Sportmedien. Martinez, der zuletzt den FC Toulouse in Frankreich trainierte, hat sich vor allem als Entwickler junger Talente einen Namen gemacht und wäre mit seiner Philosophie durchaus eine spannende Wahl für die werkseigene Talentschmiede. Zuletzt zeigte sich, wie unter Hjulmand oftmals Kreativität und frischer Geist fehlten, sodass nun ein Umbruch im Trainerteam für Aufbruchstimmung sorgen könnte. Zusätzlich ist im Umfeld des Vereins zu hören, dass erste Gespräche längst liefen und Martínez eine von mehreren Wunschoptionen war. Die sportliche Leitung scheint auf eine stärkere Verjüngung und spielerische Weiterentwicklung zu setzen, parallele Analyse aus aktuellen Pressestimmen legt den Fokus ebenfalls auf diese strategische Neuausrichtung.