Bleiburg in Kärnten. Ein Ort, der für viele vielleicht bloß ein Punkt auf der Landkarte ist – doch an den Wiesenmarkt-Tagen pulsiert das Herz der Region ganz anders. Mittendrin: Alois Gmeiner, Autor, scharfsinniger Beobachter und Sammler von Geschichten in Bildern. Mit seiner Kamera, einem Gespür für Zwischentöne und offenbar viel Ausdauer, sucht er auf dem ältesten Volksfest Kärntens nach Momenten, wie sie einst auch der berühmte Künstler Werner Berg eingefangen hat.
Schon seit den 80ern lichtet Gmeiner die Menschen ab: Alt und jung, ernst und ausgelassen, beim Feiern, Schlemmen, Arbeiten. Nicht alles ist immer spektakulär – umso reizvoller die kleinen Szenen, die fast untergehen könnten, und in denen Gmeiner gerade das Typische, das Lebendige erkennt. Die journalitische Begleitung – etwa ein Bericht der Kleinen Zeitung – unterstreicht, wie groß das Interesse bereits ist.
Die Idee, sich so intensiv mit Berg fotografisch auseinanderzusetzen, entstand wohl erst nach dem Besuch im Werner Berg Museum, genauer, bei der Ausstellung "Gegen den Strom". Dort wurde Gmeiner bewusst, wie spannend es sein könnte, die Welt der Malerei mit der Fotorealität von heute zu verschränken – rückblickend fast wie ein Dialog zwischen den Zeiten.
Gmeiner sortiert, wählt aus, stellt Fotos von heute und früher nebeneinander, um gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 den Bildband zu veröffentlichen. Im Kern: ein Kulturporträt, das nicht nur nostalgisch zurückblickt, sondern die Veränderungen der Jahrmärkte mitzeichnet. Es ist sein zweites Wiesenmarkt-Buch, und laut Gmeiner kann man tatsächlich noch einige alte Exemplare samt persönlicher Widmung direkt bei ihm erstehen.
Apropos Zukunft: Mit einem leisen Lächeln verrät Gmeiner, dass sein nächstes Buchprojekt autobiografischer wird – es geht um die Erlebnisse seiner "windischen" Mutter, geboren im Zweiten Weltkrieg, quicklebendig wie eh und je. "Ich habe die Biografien so vieler Menschen geschrieben – jetzt ist endlich meine Mutter dran!", meint er augenzwinkernd.
Pressekontakt und weitere Infos gibt’s unter www.ghostwriter-buchautor.com.
Alois Gmeiner widmet sich seit Jahren dem Bleiburger Wiesenmarkt und dokumentiert fotografisch die Atmosphäre, in der einst auch Maler Werner Berg seine Inspiration fand. Aus wiederum neuen Perspektiven möchte Gmeiner das Volksfest sichtbar machen, indem er Gegenüberstellungen seiner eigenen historisch gewachsenen Aufnahmen und aktuell beobachteter Szenen plant. Sein kommender Bildband, der Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen soll, stellt nicht nur ein visuelles Nachdenken über Tradition und Wandel dar, sondern greift mit einem geplanten Buch über die Biografie seiner Mutter ganz persönliche Facetten der Kärntner Geschichte auf.
Ergänzung (Recherche & News-Updates, Stand Juni 2024):
1. Laut der "FAZ" steht die regionale Identität Kärntens aktuell nicht nur durch Kultur, sondern ebenso durch politische und gesellschaftliche Debatten über ihre slowenischen und deutschsprachigen Aspekte im Fokus – insbesondere bei Volksfesten wie dem Wiesenmarkt wird diese Vielfalt sichtbar (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)).
2. Die "Süddeutsche Zeitung" beleuchtet in einem längeren Artikel die Bedeutung von lokalen Volksfesten für das kollektive Gedächtnis und hebt hervor, wie künstlerische Projekte helfen, soziale Dynamiken greifbar zu machen, indem Fotografen Menschen und Alltag dokumentieren (Quelle: [Süddeutsche](https://www.sueddeutsche.de)).
3. "Der Spiegel" beschreibt in einer aktuellen Reportage, wie gegenwärtige österreichische Künstlerinnen und Künstler verstärkt an der Schnittstelle zwischen Geschichte, familiärer Erinnerung und Gegenwart arbeiten und darin ein neues Narrativ für regionale Tradition entwickeln (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de)).