Junge Küchenkunst auf dem Vormarsch: Österreich sucht seine Zukunfts-Stars am Herd

Ein ganzes Land hält Ausschau nach der nächsten Generation an Kochprofis: Der Falstaff PROFI Wettbewerb, unterstützt von Lohberger, bietet jungen Talenten eine Bühne. Sein Finale steht im November 2026 auf der Salzburger Messe "Alles für den Gast" an.

heute 13:47 Uhr | 2 mal gelesen

Es ist schon auffällig, wie eine simple Idee – einen Nachwuchs-Kochwettbewerb ins Leben zu rufen – gleichzeitig frischen Wind in Österreichs Küchen und Hoffnung in die Branche bringt. Falstaff PROFI hat gemeinsam mit dem traditionsreichen Küchenbauer Lohberger dieses Projekt auf die Beine gestellt, das jungen Kochtalenten echtes Rampenlicht verschafft. Wer darf mitmachen? Angesprochen sind Schüler von Fach- oder Hotelfachschulen sowie Lehrlinge, die mitten in ihrer Ausbildung brutzeln und schnippeln – ganz egal, ob sie das perfekte Wiener Schnitzel trommeln oder vegane Zwiebelsuppen als Neuinterpretation servieren wollen. Alles dreht sich um Klassiker der österreichischen Küche, modern interpretiert und natürlich liebevoll angerichtet – regionale Zutaten und handwerkliches Geschick zählen hier mehr als Protz und Chichi. Die Bewerbungsrunde läuft digital; man soll nicht glauben, wie aufwändig so ein simples Foto vom eigenen Gericht sein kann, wenn man will, dass cremige Erdäpfel nicht totgeblitzt wirken. Wer alles zusammen hat – Bewerbungsbögen, Rezept, Gerichtsfoto und ein Porträt mit Schnitzel, Tafelspitz oder kreativer Eigenkreation – der bekommt immerhin ein Jahresabo von Falstaff PROFI als kleines Dankeschön. Von allen Einreichungen werden die 20 spannendsten Gerichte ausgewählt – und dann ins Community Voting geschickt. Der Duft nach Zukunft liegt gewissermaßen in der Luft, wenn im Herbst sechs Finalisten (halb Schüler, halb Lehrlinge) ins große Finale nach Salzburg reisen dürfen. Das eigentliche Spektakel steigt dann am 7. November 2026 – und zwar direkt auf der Bühne der Fachmesse "Alles für den Gast". Dort brutzeln und tranchieren die Auserwählten öffentlich vor einer Jury, die prominent besetzt ist: Persönlichkeiten wie Vitus Winkler, Philip Rachinger oder Elisabeth Grabmer, ergänzt durch eine ebenso renommierte junge Generation. Die Aufgabe: Erst klassische Gerichte neu interpretieren (keine einfache Sache!), dann im Blackbox-Duell spontan aus unbekannten Zutaten ein Meisterstück zaubern. Was lockt außer Ruhm und Ehre? Visibleit weit über die Landesgrenzen hinaus, neue Kontakte, aber auch einfach dieses Gefühl, aus der eigenen Passion eine Perspektive zu machen. Wer in der Gastronomie bleibt, weiß: Hier zählst dein Talent, aber du brauchst auch ein Netzwerk, ein Quäntchen Glück (und einen soliden Magen für vieles Unbekannte). Spannend auch, wie hochrangig der Wettbewerb angeschoben wird: Bei einer Pressekonferenz haben Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam und die Lohberger-Geschäftsführung nicht nur große Worte, sondern auch klare Haltung gezeigt – Kochausbildung ist Zukunftssicherung. Schließlich ist der Beruf nicht immer einfach, aber eine Leidenschaft, die unter den richtigen Bedingungen gedeihen und das ganze Land prägen kann. Man merkt: "Next Generation" ist kein reiner Image-Event, sondern ein ernst gemeinter Versuch, Kochkultur und junge Karrieren in Österreich auf ein neues Level zu heben. Apropos Level: Neben Falstaff PROFI und Lohberger stehen weitere Branchen-Riesen wie Kröswang, Nespresso Professional, HGC und HOGAST hinter dem Wettbewerb. Bleibt nur zu hoffen, dass Nachwuchstalente nicht nur für kurze Schlaglichter in den Medien auftauchen – sondern auch nachhaltig die gastronomische Landschaft beleben.

Der Falstaff PROFI-Wettbewerb "Next Generation" will den kulinarischen Nachwuchs Österreichs fördern und der lange unterschätzten Kochlehre neuen Glanz verleihen. Junge Gastronomietalente treten mit zeitgemäß interpretierten Wirtshausklassikern gegeneinander an, wobei das große Finale in Salzburg stattfindet und mit einer hochkarätigen Jury besetzt ist. Der Wettbewerb versteht sich als kreativer Impulsgeber: Er vermittelt praxisnahe Erfahrungen, Sichtbarkeit und Kontakte – nicht zuletzt, um dem immer stärker werdenden Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken. In aktuellen Berichten etwa auf taz.de und spiegel.de wird betont, wie wichtig gezielte Nachwuchsförderung gerade jetzt für das österreichische Gastgewerbe ist. Viele Restaurant-Betriebe spüren einen Mangel an ausgebildeten Kräften; dazu gesellt sich der Wunsch nach Innovation und der Drang junger Menschen, ihre eigenen kulinarischen Visionen einzubringen. Wettbewerbe wie "Next Generation" schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Moderne, motivieren junge Erwachsene, ihr Talent zu zeigen, und leisten damit einen Beitrag für die Weiterentwicklung einer ganzen Berufsgruppe und Esskultur.

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