Mehr als nur Abnehmspritze: Wie Naringenin und Apigenin die Gewichtskontrolle nachhaltig unterstützen können

Rellingen – Immer häufiger greifen Menschen mit Übergewicht auf GLP-1-Rezeptoragonisten zurück: Die sogenannten Abnehmspritzen gelten mittlerweile als echte Hoffnungsträger für eine schnellere und effektivere Gewichtsabnahme. Aber: Die Kehrseite sind oft lästige Nebenwirkungen – und der gefürchtete Jo-Jo-Effekt nach dem Absetzen. Expert:innen betonen deshalb, wie wichtig unterstützende Strategien für einen langfristigen Therapieerfolg sind. Zwei natürliche Pflanzenstoffe werden nun als neue Gamechanger diskutiert: Naringenin und Apigenin.

heute 12:51 Uhr | 4 mal gelesen

Der Fokus verschiebt sich: Von Medikamenten zu Flavonoiden

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass rein pharmakologische Lösungen nicht alles sind. Die Pflanzenstoffe Naringenin und Apigenin – zum Beispiel zu finden in Zitrusfrüchten oder Kamillenblüten – sorgen in letzter Zeit für mächtig Gesprächsstoff in der ernährungsmedizinischen Forschung. Sie können, so deuten es mehrere Studien an, in die feine Abstimmung von Hunger und Sättigung eingreifen. Wesentliche Botenstoffe des Verdauungssystems wie GLP-1 und PYY werden beeinflusst – damit werden die gleichen Stellschrauben gedreht wie bei modernen Appetitzüglern. Eigentlich sogar ein bisschen mehr, weil auch hormonelle Regler wie Leptin oder Insulin mit ins Boot geholt werden. Fazit: Ein feines Puzzle im Stoffwechsel bekommt weitere Teile.

Energieverbrauch: Von der Theorie zur Praxis

Thermogenese klingt sperrig, ist aber im Endeffekt leicht erklärt: Naringenin und Apigenin helfen unter anderem dabei, dass nicht jede überflüssige Kalorie sofort auf die Hüften wandert, sondern als Wärme abgegeben wird. Besonders spannend: Sie stimulieren die Aktivität des UCP-1-Proteins, das man seit einiger Zeit als „Fett-Ofen“ entdeckt hat. Glaubt man den Daten, können sich die beiden Stoffe und GLP-1-Analoga gegenseitig verstärken – eine Art Co-Pilot fürs Energiemanagement.

Darmflora als Zünglein an der Waage

Um den ewigen Kreislauf von Diät und Rückfall zu durchbrechen, lohnt sich ein genauer Blick aufs Mikrobiom. Das Verdauungssystem scheint eine Art Erinnerungsfunktion für das Körpergewicht zu besitzen, wie aktuelle Publikationen zeigen. Nach einer Diät kann ein veränderter Bakterienmix die Gewichtsabnahme torpedieren – fast so, als hätte man einen ständigen inneren Widersacher. Die gute Nachricht: Es gibt Hinweise darauf, dass Naringenin und Apigenin genau hier gegensteuern können. Dabei bleibt natürlich wie immer die Frage, wie bioverfügbar diese Stoffe tatsächlich sind – zum Beispiel durch spezielle Verkapselungen wie bei PHYTO von bonaFeel.

Neue Wege, weniger Nebenwirkungen?

Dr. Henning Rosenfeld von bonaFeel verweist darauf, dass eine Kombination aus pharmakologischer und pflanzenbasierter Therapie sinnvoll sein kann: 'Beides ergänzt sich ideal – und mit ausreichend Phytonährstoffen könnten sogar typische Folgeprobleme wie Entzündungen oder Stoffwechselungleichgewichte abgefedert werden.' Die entscheidende Botschaft: Wer in die recht kostenintensive GLP-1-Therapie einsteigt, sollte sich parallel um eine breitere, integrativere Betreuung kümmern. Sonst war der Aufwand am Ende vielleicht doch umsonst. PHYTO (PZN18831871) – weitere Infos über bonafeel.de.

Aktuell stehen Medikamente wie GLP-1-Analoga im Fokus der Adipositas-Therapie, weil sie das Essverhalten beeinflussen und so die Gewichtsabnahme vereinfachen. Allerdings sind sie weder frei von Nebenwirkungen noch eine Garantie für dauerhafte Resultate: Viele Patient:innen nehmen nach dem Absetzen wieder zu, und die langfristige Sicherheit wird weiterhin kontrovers diskutiert. Pflanzenstoffe wie Naringenin und Apigenin stellen eine vielversprechende Ergänzung dar, weil sie auf verschiedene Ebenen des Stoffwechsels einwirken, das Darmmikrobiom positiv beeinflussen und potenziell sowohl Appetit als auch Energiehaushalt balancieren – bislang wird jedoch weitere Forschung zur optimalen Dosierung und Bioverfügbarkeit gefordert. Neue wissenschaftliche Berichte der letzten 48 Stunden beschäftigen sich mit der nächsten Innovationswelle bei GLP-1-Injektionen, dem Frust über hohe Preise und prekäres Marketing, sowie der gesellschaftlichen Debatte über Selbstdisziplin und Körperbilder, die durch die neuen Möglichkeiten aufgewühlt wird.

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