Mit E-E-A-T zu mehr Sichtbarkeit: Wie Google Vertrauen und Kompetenz bewertet

Wie Ihre Inhalte durch das richtige Maß an Erfahrung, Fachwissen und Vertrauenswürdigkeit besser in Suchmaschinen und KI-Anwendungen gefunden werden können – praktische Ansätze und aktuelle Entwicklungen.

heute 12:45 Uhr | 2 mal gelesen

Erfahrung sammeln, Wissen zeigen, Anerkennung gewinnen und transparent handeln – E-E-A-T ist kein Vokabeltest, sondern ein entscheidendes Bewertungsschema von Google. Es steht (auf Deutsch) für Erfahrung, Expertise, Autorität sowie Vertrauenswürdigkeit. Website-Inhalte, die diese vier Pfeiler beherzigen, genießen laut Suchmaschinen-Gigant höhere Glaubwürdigkeit und dürfen sich über bessere Auffindbarkeit freuen – nicht nur bei Google, sondern zunehmend auch in KI-gestützten Tools. Was manchmal seltsam abstrakt klingt, bekommt im Arbeitsalltag einen klaren, fast schon handfesten Kontext: Wer beispielsweise im Gesundheitsbereich oder zu Finanzen veröffentlichen will (das sind die berühmt-berüchtigten YMYL-Themen), muss das Vertrauen der Leser und Algorithmen gleichermaßen gewinnen. Typisch übrigens: E-E-A-T gilt nicht als „Rankingfaktor“ im klassischen Sinne – trotzdem schleicht sich der Algorithmus durch jedes einzelne Wort, jeden Zwischenton. Und wie setzt man das jetzt konkret um? Genau hierzu gibt SEO-Spezialist Christian Hartung von dpa-Custom Content im Rahmen eines Webinars praxisorientierte Hinweise und holt die Teilnehmenden ab – ganz gleich, ob sie frisch im Online-Marketing sind oder schon länger PR machen. Was das Ganze noch aufpeppt? Entwicklungen rund um generative KIs und neue Methoden der Sichtbarkeitssteigerung (GEO – Generative Engine Optimization) werden dabei nicht ausgespart, sondern mit einbezogen. Praktische Handouts, Raum für Fragen und der direkte Draht zum Experten runden das Online-Format ab. Ach, und falls jemand den Kontakt zur dpa-Akademie braucht: Marcus Heumann ist dort der Ansprechpartner.

Kernaussage ist, dass die E-E-A-T-Faktoren – Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit – zusehends über die Relevanz und Auffindbarkeit von Inhalten bei Google und in neuen KI-Tools entscheiden. Besonders im Fokus stehen Bereiche, bei denen Glaubwürdigkeit und eine saubere Informationsbasis essenziell sind, etwa Gesundheit oder finanzielles Wissen. Auch wenn E-E-A-T kein direkter Rankingfaktor ist, beeinflusst diese Logik, ob Inhalte ernst genommen, weiterempfohlen und langfristig von Menschen (oder Maschinen) genutzt werden. Aktuell verändert sich die SEO-Landschaft weiter: Die Integration von KI in Suchsystemen – ob bei Google oder Bing – geht mit Anpassungen an die E-E-A-T-Prinzipien einher. Neue Google-Updates wie das im März 2024 verstärken etwa die Überprüfung von „nützlichen Inhalten“ und filtern systematisch Seiten heraus, die keinen Mehrwert bieten. Auch KI-generierte Beiträge müssen die vier Säulen erfüllen und werden zunehmend kritisch geprüft. Die Digitalisierung verlangt damit nicht nur inhaltliche, sondern auch ethische Kompetenz. Wer diese Zeichen der Zeit erkennt, hat einen klaren Vorsprung bei Zielgruppen und Suchalgorithmen. Kleine Randnotiz: In den letzten Tagen berichteten Medien wie Spiegel oder die Süddeutsche, dass Google wegen schlechter KI-Antworten einzelne Features vorübergehend zurückgefahren hat – ein starker Beleg für den aktuell enormen Wandel im Umgang mit Suchalgorithmen und automationsgestützten Texten.

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