Raketen im Strafraum, sonst leise im Auftreten: Kai Havertz läuft nicht nur für die DFB-Elf und Arsenal London auf, sondern zeigt wieder einmal, dass ihn seine Wurzeln nicht loslassen. „Leverkusen hat mich geprägt“, sagt er – für immer bleibe er mit der Stadt verbunden. Als er von der Kinderpalliativ-Station Zeitinsel hörte, war das für ihn keine entfernte Sozialromantik, sondern ein konkreter Impuls: Hingucken, helfen. Dort, wo Kinder und Jugendliche mit schwersten Erkrankungen gepflegt werden, zählt jede helfende Hand, jedes Herz – und auch jeder Euro. Das Team, multiprofessionell, steckt Hoffnung und Fürsorge in jede einzelne kleine Existenz, lindert Schmerzen, nimmt den Familien wenigstens etwas Last von den Schultern. Klar, das kostet alles Geld – und manches, was nicht durch die Kassen läuft, kann trotzdem entscheidend für die Lebensqualität sein: Musik, Kunst, psychisiche Unterstützung, ein Ort für die ganze Familie. Dass dafür Prominenz wie Havertz öffentlich einsteht, ist nicht nur für die Spendenkultur wichtig, sondern schenkt auch Hoffnung. "Es freut mich riesig, diese wichtige Arbeit unterstützen zu dürfen", so Havertz persönlich. Für die Station bedeutet das: neue Räume, Therapien, ein Therapiehund – kleine Dinge, die manchmal einen großen Unterschied machen. Bleibt zu wünschen, dass dies mehr als eine Geste bleibt. Und vielleicht, ja vielleicht, lassen sich noch andere inspirieren.
Kai Havertz, berühmt geworden bei Bayer Leverkusen und heute internationaler Fußballstar, engagiert sich mit seiner Stiftung langfristig für die Kinderpalliativstation ‚Zeitinsel‘ am Klinikum Leverkusen. Diese Station, die im Juli 2023 eröffnet wurde, bietet spezialisierte Pflege und Unterstützung für schwerkranke Kinder sowie deren Familien, wobei ein großer Teil der Angebote auf Spenden angewiesen ist, da viele Leistungen wie Musik- oder Kunsttherapie nicht von Krankenkassen finanziert werden. Havertz' Engagement sorgt zudem für größere Bekanntheit, mehr Spendeneingänge und verbessert konkret das Angebot für die Kinder – etwa durch die Finanzierung eines Therapieraums und regelmäßige Besuche eines Therapiehundes. Laut Berichten auf aktuellen Nachrichtenportalen wächst die Aufmerksamkeit für Kinderpalliativangebote bundesweit stetig, jedoch bleiben viele Stationen wie die in Leverkusen auf Spenden und Botschafter-Persönlichkeiten angewiesen. Zudem wird in Presseberichten verstärkt auf die Notwendigkeit multiprofessioneller Teams in der Kinderpalliativpflege hingewiesen, um nicht nur die Symptome der Patienten zu lindern, sondern auch deren Familien umfassend zu begleiten.