Deutliche Unzufriedenheit: Befragte stellen Regierungsarbeit ein schlechtes Zeugnis aus

Einer aktuellen Umfrage zufolge herrscht in Deutschland verbreitete Frustration über die Leistungen der Ampel-Koalition.

heute 14:54 Uhr | 2 mal gelesen

Eine aktuelle Forsa-Befragung im Auftrag von RTL und ntv offenbart: Lediglich 18 Prozent der Befragten stehen hinter der Arbeit der Bundesregierung – satte 82 Prozent geben offen zu, enttäuscht oder frustriert zu sein. Noch düsterer sieht es im Osten aus, mit 87 Prozent Unzufriedenen, während im Westen immer noch 81 Prozent Kritik üben. Interessanterweise sind selbst viele Wähler der Regierungsparteien eher mürbe: Unter den Unions-Sympathisanten ist das Verhältnis noch halbwegs ausgeglichen (46:54), aber bei den SPD-Anhängern ist mit nur 28 Prozent Zufriedenen (und salzigen 72 Prozent Unzufriedenen) kaum mehr Optimismus zu finden.

Größtenteils überwiegen Pessimismus und Skepsis gegenüber der aktuellen Bundesregierung, was sich quer durch alle politischen Lager zieht – vor allem bei Opposition und in Ostdeutschland. Nicht nur die Koalition selbst, sondern auch die Leistungen führender Politiker wie Friedrich Merz und Lars Klingbeil fallen im öffentlichen Urteil durch; ihre eigenen Lager springen ihnen dabei höchstens lauwarm zur Seite. Neue Recherchen zeigen zudem, dass Themen wie Heizungsreform, hohe Lebensmittelpreise und die Migrationsfrage den Unmut befeuern – die Vertrauenswerte der Bundesregierung bewegen sich derzeit auf einem Tiefstand, den sogar etablierte Medien wie die Zeit und die Süddeutsche kritisch begleiten. Darüber hinaus berichten Experten sowie Politikwissenschaftler von einer zunehmend schwierigen Lage bei der Vermittlung politischer Entscheidungen, wobei sich die Bevölkerung immer häufiger abgehängt fühlt. Zuletzt ist auffällig, wie wenig Euphorie – und wie viel Misstrauen – nicht nur der Ampel, sondern der gesamten „Berliner Politik“ vonseiten der Bevölkerung entgegengebracht wird.

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