Wie schafft man es heute, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu motivieren und ihr Fachwissen ständig weiterzuentwickeln? Eine Frage, die im modernen Unternehmen fast wichtiger geworden ist als technische Innovationen. Denn: Ohne motivierte Teams und kluge Köpfe läuft selbst die beste Strategie oft ins Leere. Der demografische Wandel bringt noch mehr Druck: Gut geschulte Fachkräfte bleiben selten und unersetzlich.
Darauf will die Zeppelin Universität reagieren – und öffnet deshalb ab Herbst die Türen für ihren neuen Master in Psychology & Management (PSM). Ziel ist es, junge Führungskräfte mit einer ungewöhnlichen Mischung von Management-, Psychologie- und Digitalkompetenz auszustatten. Dabei geht es nicht um trockene Theoriekurse, sondern um die konkrete Fähigkeit, menschliche Dynamiken, digitale Veränderungen und betriebliche Herausforderungen zusammenzudenken. Kurz, der Master will Menschen ausbilden, denen sowohl komplexe Managementprobleme als auch psychologische Feinheiten nicht fremd sind.
Professorin Dr. Anja Achtziger, seit Jahren das Gesicht hinter dem Fachbereich Sozial- und Wirtschaftspsychologie, bringt es ziemlich treffend auf den Punkt: Wer seine Mitarbeitenden nicht versteht, wird sie nie auf voller Leistungshöhe bringen. Dazu sind eben psychologische Kenntnisse dringend gefragt – ob Selbstreflexion, Kommunikation oder kreatives Problemlösen.
Der erste Jahrgang startet im Herbst 2026; Bewerbungen sind ab sofort möglich. Detaillierte Infos finden sich online. Ach ja, ein Tipp aus persönlicher Erfahrung: Wer sich schon immer gefragt hat, warum manche Chefs ihr Team zu Höchstleistungen motivieren und andere partout nicht – hier könnte die Antwort (oder zumindest der Anfang einer) liegen.
Der neue Masterstudiengang Psychology & Management (PSM) an der Zeppelin Universität bringt zwei Welten zusammen: Psychologie und Management. Er will Studierende speziell für die Herausforderungen schulen, die durch Digitalisierung und den Wandel der Arbeitswelt entstehen – Stichwort: demografischer Wandel, Werteverschiebungen, Fachkräftemangel. Besonders wichtig scheinen dabei heute nicht nur reine Managementfähigkeiten, sondern auch die psychologischen Kernkompetenzen wie Empathie, Reflexion und Kommunikationsgeschick zu sein. Studiengänge, die diese beiden Felder verbinden, werden laut DW immer relevanter, weil Unternehmen verstärkt Führungskräfte suchen, die Veränderungen aktiv gestalten können. Laut einem aktuellen Beitrag bei „Die Zeit“ ist die Nachfrage nach innovativen Managementkonzepten auch in anderen Studienrichtungen und Unternehmen deutlich gestiegen, nicht zuletzt, weil Betriebe in den letzten Jahren gesehen haben, wie brüchig klassische Hierarchien sein können. Besonders in Transformationszeiten – etwa durch KI oder Homeoffice – rücken Kompetenzen aus Psychologie und Management immer näher zusammen.