Pressefreiheit im Fokus: Mitmachwoche für Hessens Schüler startet im Mai
Frankfurt am Main – „Nachrichten einschätzen, Fakten aufspüren, dem Echten auf der Spur“ steht als diesjähriges Motto über der Aktion #SchuleFürPressefreiheit vom 4. bis 8. Mai. Hier bekommen Jugendliche ab Klasse 8 in Hessen die Gelegenheit, gemeinsam mit Medienprofis ihre Medienkompetenz zu trainieren.
heute 11:22 Uhr | 5 mal gelesen
Der Anlass für die Aktionswoche #SchuleFürPressefreiheit ist passend zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai gewählt. Jugendliche ab der achten Klasse diskutieren dabei in Workshops und Gesprächsrunden – online oder direkt vor Ort – mit Expertinnen und Experten über aktuelle Fragen zu Presse- und Meinungsfreiheit, manipulierten Bildern, Fake News sowie Risiken digitaler Kommunikation. Die Anmeldungen sind bis zum 6. März möglich. Lehrkräfte können auf einer eigens eingerichteten Plattform unkompliziert ihre Klassen anmelden. Workshops und Werkstattgespräche stehen auf dem Programm: Sei es eine kurze Einheit zwischendurch oder ein Projekttag mit Praktikern aus Redaktion, Medienproduktion oder Medienpädagogik – für alle ist etwas dabei. Getragen wird die Initiative von einer Vielzahl bekannter Partner, darunter das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum, das Medienhaus Hessen, mehrere Redaktionen, das Museum für Kommunikation und die Hessische Lehrkräfteakademie. Die landesweite Aktionsreihe findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt und erfährt wieder breite Unterstützung durch das hessische Kultusministerium.
Die Aktionswoche #SchuleFürPressefreiheit setzt auf den direkten Kontakt zwischen Lernenden und Profis aus dem Medienbereich, um das Verständnis für Qualitätsjournalismus sowie die Fähigkeit zum Faktencheck zu stärken. Es ist eine Gelegenheit, bei der die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch im Dialog und durch eigene Recherchen praktisch erfahren, wie Journalismus funktioniert und worin seine gesellschaftliche Bedeutung besteht. Neuere Debatten um Deepfakes, Social Bots und algorithmisch gesteuerte Newsfeeds dürften dieses Jahr stärker ins Programm rücken, da diese Themen bundesweit für mediale Unsicherheiten sorgen – etliche Publikationen, z.B. aus dem Umfeld von Spiegel oder Zeit, machen darauf aufmerksam, wie wichtig solches Grundwissen für junge Menschen geworden ist.