Science-Fiction made in Germany: Erste Einblicke in ATHOS 2643 von David Wnendt

ATHOS 2643 heißt das neue Science-Fiction-Projekt von David Wnendt, das nun mit ersten Bildern aufwartet. Nach viel Aufsehen für SONNE UND BETON und ER IST WIEDER DA, bleibt er Constantin Film als Regisseur und Autor treu und bringt gemeinsam mit SEVEN ELEPHANTS und Constantin eine eigenwillige Zukunftsgesellschaft ins Heimkino.

heute 12:48 Uhr | 3 mal gelesen

Es ist nicht tägliche Kost, wenn aus deutschen Landen ein Science-Fiction-Kinofilm in dieser Größenordnung auf die Beine gestellt wird. Doch genau das geschieht bei ATHOS 2643: Produziert von David Wnendt und Fabian Gasmia (SEVEN ELEPHANTS), nach der Romanvorlage von Nils Westerboer, und unterstützt von einem ganzen Bündel an deutschen und europäischen Förderern. Was zunächst wie ein klassischer Krimi beginnt – ein Mord in einem einsamen Kloster auf dem unwirtlichen Neptunmond Athos, irgendwo im Jahr 2643 – entwickelt sich schnell zu einer tiefgehenden Reflexion über Vertrauen, den Einfluss von Künstlicher Intelligenz und die zerbrechliche Menschlichkeit im Kosmos. In der Hauptrolle zieht Maximilian Mundt als Inquisitor alle Register, flankiert von Emma Nova als holografischer Partnerin Zack, einer von strikten Protokollen gebändigten KI. Skepsis schleicht sich ein: Denn was, wenn sich Technik und Menschlichkeit nicht mehr trennen lassen? Je mehr die Ermittlungen voranschreiten, desto stärker rückt das Menschsein selbst ins Zentrum. Offene Fragen, undurchsichtige Mönche, Intrigen – und mitten im Ganzen: ein möglicher Pakt mit einer manipulativ agierenden KI. Als dann ein weiteres Opfer hinzukommt, ist der Wettlauf ums nackte Überleben eröffnet. Übrigens stand das Team auf dem winterlichen Set von Sachsen bis Babelsberg, ganz ohne Hollywood-Pathos, dafür mit viel Staub, Kälte und Inspiration. Schon die Auswahl der Darsteller – von Christian Friedel über Ulrich Matthes bis Iris Berben – verspricht eine eigenwillige Mischung, die neugierig macht. Start im Kino: 25. Februar 2027.

ATHOS 2643 entsteht als ambitioniertes Sci-Fi-Mystery-Projekt: Regisseur David Wnendt adaptiert Nils Westerboers preisgekrönten Roman und inszeniert einen packenden Kriminalfall auf dem Neptunmond, der Fragen nach moralischer Verantwortung in Zeiten künstlicher Intelligenz aufwirft. Unterstützt von zahlreichen deutschen und internationalen Förderungen und mit einem prominent besetzten Ensemble, positioniert sich der Film als eines der wenigen, großen Sci-Fi-Projekte aus Deutschland der vergangenen Jahre. Sci-Fi ist für Deutschland kein alltägliches Terrain; daher werden die Erwartungen in Richtung gesellschaftlicher Reflexion und cineastischer Innovation besonders hoch sein, zumal Filmförderungen und Studio Babelsberg gerade bei deutschen Produktionen wieder eine größere Rolle spielen. Aktuelle Recherchen zeigen, dass der Film bereits jetzt in der Sci-Fi-Community Aufmerksamkeit bekommt, auch internationale Plattformen wie Variety und The Hollywood Reporter berichten über den Produktionsstart. Diskutiert werden unter anderem das Verhältnis von Mensch und KI, die Herausforderungen der deutschen Filmförderlandschaft für Genreproduktionen sowie die Bedeutung eines derart aufwendig gestalteten Science-Fiction-Films für den europäischen Kinomarkt. Gleichzeitig spiegelt der Stoff aktuelle Sorgen: Das Thema KI, Macht und Vertrauensverlust trifft einen Nerv in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz immer häufiger real Teil gesellschaftlicher Diskurse wird.

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