Kurze Durchsage, wie sie im echten Leben öfter vorkommt: Die Bundesregierung, so hört man, ist gerade dabei, den Industriesubventionsdeckel in Sachen Strompreis neu auszutarieren. Genauer – die bisher vorgesehene Grenze von 2028 wackelt und könnte fallen (wer hätte gedacht, wie langsam Mühlen in Brüssel mahlen?). Immerhin: Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums hat sich dem Politico-Newsletter hervorgetan und bestätigt, dass Berlin mit der EU-Kommission offen über eine Verlängerung und eine breitere Berechtigung für Unternehmen diskutiert. Es klingt alles fast vertraut: Am Ende entscheidet Brüssel. "Ob das am Ende so klappt, wie wir es gerade planen, bleibt eben abzuwarten", gibt sich die Sprecherin betont zurückhaltend. Die EU-Kommission wiederum – einer Pressesprecherin nach – sagt wenig dazu, außer dass die Gespräche so 'konstruktiv' wie immer laufen. Konkretes? Fehlanzeige. Und das zuständige Bundesministerium schweigt sich weiterhin aus, wie weit die Pläne zeitlich oder inhaltlich greifen könnten. So bleibt die deutsche Wirtschaft – zumindest diejenigen, für die es um Milliarden im Stromsektor geht – vorerst weiter im Unklaren.
Die Bundesregierung setzt bei den Stromkosten für die Industrie auf eine verlängerte und breiter gefasste Unterstützung. Die aktuellen Pläne hängen jedoch maßgeblich von den Entscheidungen der EU-Kommission ab; noch ist unklar, ob, wie und wann eine Verlängerung des Industriestrompreises tatsächlich möglich wird. Die Hintergründe: Steigende Energiepreise stellen für energieintensive Branchen ein echtes Problem dar – gerade mit Blick auf den internationalen Wettbewerb. Die Debatte ist deshalb keine rein wirtschaftspolitische, sondern berührt auch Klimaschutz und Standortfragen. Neuere Entwicklungen in der deutschen Presse zeigen: Politiker und Verbände drängen weiter auf konkrete Zusagen, während Unternehmen auf Planungssicherheit hoffen. In den letzten 48 Stunden wurde thematisiert, wie der Industriestrompreis für Transformation und Arbeitsplätze besonders relevant bleibt, zugleich aber die Gefahr besteht, dass neue Subventionen bloß die alten Strukturen konservieren. Unsicherheiten bleiben – insbesondere darüber, wie die EU-Kommission mit staatlichen Beihilfen im Kontext des Green Deal und des gemeinsamen Binnenmarkts umgehen will.