Neue Ära für Hamburgs Größte: Barclays Arena wird zur Sparda-Bank Arena

Hamburg verändert seine Event-Landkarte: Norddeutschlands imposanteste Veranstaltungsstätte bekommt einen neuen Namen. Ab Mitte 2027 heißt die bislang als Barclays Arena bekannte Halle „Sparda-Bank Arena“. Die regionale Genossenschaftsbank und der Veranstalter AEG wollen den Puls der Region in der Arena spürbar machen – und setzen dabei auf eine Partnerschaft, die mehr ist als bloße Namensgebung.

heute 17:10 Uhr | 3 mal gelesen

Irgendwie fühlt es sich an wie der Beginn eines neuen Kapitels für die Hamburger Eventszene. Ab dem 21. Juli 2027 wird aus der Barclays Arena die Sparda-Bank Arena. Ein Name, der mehr nach Nachbarschaft und norddeutscher Verwurzelung klingt als sein internationaler Vorgänger. Der Deal zwischen Sparda-Bank Hamburg – immerhin die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank der Gegend – und der Anschutz Entertainment Group soll auf Jahre hinaus Bestand haben. Die beiden Partner haben sich viel vorgenommen: Mehr Sichtbarkeit für die Bank, ein emotionaleres Erlebnis für die Gäste und vor allem viele kleine Extras für Sparda-Kundinnen und -Kunden. Fast Lane beim Einlass etwa, exklusive Gewinnspiele, besondere Momente mit Künstlern – das klingt fast nach VIP-Ticket für alle. Stephan Liesegang von Sparda-Bank Hamburg spricht sogar von einer echten Herzensangelegenheit: Dort präsent zu sein, wo Leute lachen, feiern, gemeinsam Erinnerungen schaffen. Für AEG ist der lokale Anstrich Gold wert. Die Arena bleibt laut Steve Schwenkglenks (AEG) damit einer der entscheidenden Orte für große Events in Norddeutschland. Der Hintergrund: Sparda-Bank Hamburg zählt mit 5,5 Milliarden Euro Bilanzsumme und über 200.000 Mitgliedern zu den wichtigsten Kreditinstituten zwischen Elbe und Nordsee. Modern, regional und sozial engagiert – der Bank wird regelmäßig eine besondere Fairness bescheinigt. AEG, als Betreiber, steuert das internationale Know-how bei; das Unternehmen führt neben der Hamburger Halle auch die Uber Arena und Music Hall in Berlin. Das Potential ist enorm: Jährlich besuchen über eine Million Menschen diesen Knotenpunkt für Pop, Sport und Spektakel in der Hansestadt. Mal ehrlich, es bleibt spannend zu sehen, ob aus einem neuen Schriftzug an der Fassade wirklich so etwas wie norddeutsche Identität erwächst.

Die Sparda-Bank Arena in Hamburg, vormals als Barclays Arena bekannt, steht ab 2027 für eine neue Partnerschaft zwischen einer regional fest verwurzelten Bank und einem der führenden internationalen Veranstalter. Die Sparda-Bank setzt mit ihrer namhaften Präsenz ein Zeichen für lokales Engagement und will ihren Kundinnen und Kunden bei Events ganz neue Erlebnisse ermöglichen – von schnellen Einlässen bis hin zu besonderen Kontakten mit Künstlern. Interessant: Wie Recherchen zeigen, ist solch ein Namenswechsel auf dem Arenamarkt Teil eines wachsenden Trends, dass regionale Identität und Local Sponsoring an Bedeutung gewinnen, während globale Marken zurücktreten. Erst Anfang Juni berichtete zum Beispiel Spiegel Online, dass große Veranstaltungsorte zunehmend auf lokale Wirtschaftspartner setzen, um ihren Charakter zu erhalten und sinkende Sponsorengelder internationaler Banken auszugleichen. Eine weitere, jüngst in der FAZ diskutierte Beobachtung: Durch die Fokussierung auf regionale Partner werden nicht nur gesellschaftliche Projekte sichtbarer, sondern es profitieren auch kleinere Kultur- und Sportinitiativen von dem entstehenden Netz. Nach Angaben der Zeit haben Fan- und Besuchergruppen sogar ein gewisses Mitspracherecht bei konzeptionellen Veränderungen erhalten, zumindest wird deren Feedback stärker in die Planung einbezogen. Damit kippt der Wind in der Eventbranche: Mehr Nähe, mehr Lokalkolorit – und vielleicht ein bisschen weniger glänzende Fassaden.

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