Laut der Forsa-Umfrage für RTL und ntv setzt die AfD ihren Aufwärtstrend fort – sie verbessert sich um einen weiteren Prozentpunkt und steht nun mit 28 Prozent so hoch da wie nie zuvor auf Bundesebene. Dagegen verharrt die Union bei 22 Prozent und tritt auf der Stelle. Die Grünen müssen Verluste hinnehmen, rutschen auf 14 Prozent ab. Überraschenderweise sammelt sich das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nach monatelangem Stillstand wieder auf 3 Prozent ein. Die SPD bleibt konsterniert bei 12 Prozent, während die Linke sich mit 11 Prozent ebenfalls nicht vom Fleck bewegt und die FDP mit 4 Prozent nur knapp über der Fünf-Prozent-Hürde notiert. In punkto politischer Lösungskompetenz wächst die Skepsis: Am ehesten trauen mittlerweile 15 Prozent der AfD zu, die nationalen Probleme anzupacken, während Union, SPD und Grüne jeweils an Boden verlieren. Bemerkenswert ist, dass eine Mehrheit von 53 Prozent gar keiner Partei mehr zutraut, effektiv mit den Herausforderungen des Landes umgehen zu können – ein erstaunlich hohes Misstrauen. Und wer sich auf den Kanzler besinnt: Mit dessen Arbeit zeigen sich nur 14 Prozent wirklich zufrieden; in CDU und CSU ist der Rückhalt sogar auf unterdurchschnittliche 43 Prozent gerutscht. Bemerkenswert: Sogar die eigene Anhängerschaft schüttelt zunehmend den Kopf über die Regierungsarbeit.
Die AfD erzielt in der jüngsten Forsa-Befragung mit 28 Prozent ein Allzeithoch und baut ihren Abstand auf die Union weiter aus, während Grüne und SPD weiterhin schwächeln und das Vertrauen in die politische Kompetenz sämtlicher Parteien auf einem Tiefpunkt verharrt. Die Umfrage spiegelt eine dramatisch gewachsene Politikverdrossenheit wider – eine Mehrheit traut keiner Partei mehr zu, die aktuellen Probleme wirkungsvoll zu lösen. Verschiedene Medien wie 'Der Spiegel' und die 'Süddeutsche Zeitung' berichten über die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und warnen vor den sozialen wie politischen Folgen eines weiteren Erstarkens der AfD, während auch internationale Beobachter, etwa von 'Deutsche Welle', die Entwicklung beunruhigt kommentieren. Außerdem werden im Netz neue Diskussionen über Ursachen und Lösungsansätze geführt, vom Vertrauensverlust in das politische Personal bis hin zur Kritik an Inflation und Migration als Treiber rechter Wahlerfolge.