McDonald's Deutschland und G2 bündeln Kräfte für mehr Nachwuchs und Frauenpower im E-Sport

Eine Kooperation, die Signalwirkung hat: McDonald's Deutschland steigt als Hauptsponsor bei G2s League-of-Legends-Academy-Team G2 NORD ein und unterstützt die Rückkehr des rein weiblichen Teams G2 Hel. Gemeinsam wollen sie gezielt Nachwuchstalente fördern, Frauen im E-Sport sichtbarer machen und mit neuen Formaten einen Blick hinter die Kulissen bieten.

heute 13:00 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal zeigt sich der Zeitgeist genau dort, wo man es kaum erwartet hätte: bei Burgern und Computerspielen. McDonald's Deutschland und G2 gehen fortan gemeinsame Wege, um im League-of-Legends-E-Sport ein bisschen frischen Wind zu bringen – und das gleich an zwei Fronten: Zum einen wird McDonald's Deutschland Presenting Partner von G2 NORD, was sich nicht nur mit dem vertrauten Slogan „ich liebe es“ auf den Jerseys bemerkbar macht, sondern vor allem durch regionale und digitale Initiativen, die Fans einen direkten Draht zu den Spielern und ihren Geschichten bieten. Für G2 NORD läuft's ohnehin: Die erste Saison in der Prime League war ein Volltreffer mit Siegen und Playoff-Teilnahmen, aber jetzt sollen auch neue Talente die Chance bekommen, Fuß zu fassen. Viel spannender noch: Mit Unterstützung von McDonald's feiert das legendäre Female-Team G2 Hel sein Comeback und will mit dem "Game Changers"-Programm mehr Frauen für den professionellen E-Sport gewinnen und ihnen die nötige Bühne geben. Klar, da steckt auch viel Imagepflege für die großen Marken drin, aber warum auch nicht, wenn es Talenten hilft? Der Alltag der Spielerinnen und Spieler – meistens ja ziemlich unsichtbar – steht künftig mehr im Rampenlicht, etwa durch eine eigene Video-Reihe mit Teampräsident Tolkin. Das alles ist mehr als nur klassisches Sponsoring, wie Alban Dechelotte, G2-CEO, ausdrücklich festhält; es soll ganz konkret Nachwuchs fördern und Vielfalt vorleben. Zum Start gab’s gleich ein hochproduziertes Ankündigungsvideo mit G2-Stars wie Jankos oder Sola und natürlich mit Unterstützung der Kreativagentur Scholz & Friends – kleine Randnotiz, aber solche Details zeigen, wie wichtig das Thema mittlerweile in den Marketingabteilungen ist. Apropos Details: Mit über zehn Jahren E-Sport-Expertise, 40 Millionen Fans und viel internationaler Strahlkraft ist G2 inzwischen eine feste Branchengröße. McDonald's wiederum, das muss man gar nicht mehr groß betonen, ist mit 64.000 Angestellten, fast 1.400 Restaurants und einer enormen Reichweite so sehr Teil des Alltags geworden, dass es kaum überraschend ist, wenn sie jetzt Gaming-Communitys ins Visier nehmen.

Die Partnerschaft von McDonald's Deutschland mit G2 ist nicht bloß ein Werbecoup, sondern Teil eines wachsenden Trends im E-Sport: Immer mehr große Unternehmen steigen als Förderer und Sponsoren ein, um spezifische Zielgruppen wie junge Gamer und vor allem Frauen zu erreichen. McDonald’s wird dabei nicht nur als klassischer Werbepartner auf den Trikots präsent sein, sondern investiert in Content und Community – sichtbare Zeichen sind etwa Video-Formate oder Aktionen zum Female-Team G2 Hel. In der Branche gibt es wachsende Diskussionen über Diversität und Nachwuchsförderung, da der E-Sport nach wie vor von Männern dominiert wird. Parallel dazu steigen auch andere große Marken wie Adidas, die Telekom oder BMW in den E-Sport ein – mit ähnlichen Schwerpunkten: Talentförderung und gezielte Ansprache bisher unterrepräsentierter Gruppen. Aktuell verstärken zudem viele Organisationen im deutschsprachigen Raum ihre Bemühungen um mehr Inklusion und Sichtbarkeit von Frauen: Jüngst hat etwa die Prime League Initiativen lanciert, um mehr weibliche Talente anzusprechen. Die E-Sport-Branche boomt, ist aber weiterhin auf der Suche nach Wegen, ein inklusiveres und nachhaltigeres Ökosystem zu bauen. Mit dem Engagement von G2 und McDonald’s gibt es jetzt ein weiteres, ziemlich lautes Signal Richtung Gleichberechtigung und Nachwuchsentwicklung.

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