Geheime Kooperation: Chinesische Militärs trainieren russische Soldaten für Ukraine-Einsatz

Laut einem aktuellen Medienbericht soll China russische Soldaten für den Einsatz in der Ukraine schulen – das birgt politische Sprengkraft und kratzt am Bild der angriffslosen Supermacht.

heute 13:22 Uhr | 4 mal gelesen

Ein kleiner Paukenschlag, den das Nachrichtenportal „Welt“ da auffängt: Angeblich liegen europäischen Geheimdiensten Informationen vor, dass China bereits bis Ende 2025 im Stillen mehrere Hundert russische Soldaten an diversen geheimen Militärbasen trainiert hat. Wer sich jetzt Stirn und Augenbrauen reibt: Die Trainees, so heißt es, kamen aus unterschiedlichsten Altersklassen – vom irgendwann in den 70er Jahren Geborenen bis ganz junge Männer von Anfang 2000. Besonders heikel: Nach Beendigung dieser vermutlich äußerst praxisnahen Ausbildung sollen einige Absolventen bereits ab Anfang 2026 im Ukraine-Krieg mitgemischt haben, und zwar teils in führenden Positionen. Brisant ist besonders die Rede davon, dass auch Mitglieder der russischen Elite-Drohnen-Truppe „Rubicon“ zum Kreis der China-Alumni gehören – eine Einheit, der an etlichen Frontabschnitten ein erheblicher Einfluss nachgesagt wird. Pikant an dieser ganzen Geschichte: Peking gibt sich weiterhin betont als Vermittler und neutrale Partei im Ukrainekonflikt. Schon der sogenannte Zwölf-Punkte-Friedensplan aus dem Jahr 2023 hatte in weiten Teilen Europas eher für skeptische Stirnfalten als für Hoffnung gesorgt. Mit dieser neuen Enthüllung – und Berichten über Lieferungen von Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können – dürfte das Narrativ von Chinas Neutralität endgültig ins Wanken geraten. Zwischendurch fragt man sich ja: Wie viele Masken trägt eigentlich Weltpolitik gleichzeitig?

China steht offenbar stärker auf der Seite Russlands als bislang offen zugegeben: Neue Enthüllungen europäischer Nachrichtendienste legen nahe, dass chinesische Militäreinheiten in den Jahren 2025 zahlreiche russische Soldaten unterschiedlicher Ränge an insgesamt sechs geheimen Stützpunkten ausgebildet haben. Besonders brisant ist die angebliche Teilnahme spezialisierter Drohnen-Teams – etwa der berüchtigten "Rubicon"-Einheit, deren Erfahrung im Ukraine-Krieg als kriegsentscheidend gilt. Offiziell hält sich Peking weiter an das Bild der Friedensvermittlung, doch umfangreiche Lieferungen von Dual-Use-Technologie und die neuen Vorwürfe verstärken Zweifel an Chinas Neutralität, zumal auch internationale Reaktionen zunehmend kritisch ausfallen. Nach aktuellen Recherchen (u. a. FAZ, taz, DW) wurden Chinas Beziehungen zu Russland zuletzt intensiver diskutiert – beispielsweise hinsichtlich wirtschaftlicher Unterstützung, Logistikketten und geopolitischer Strategie. Einen Beweis im engeren Sinne gibt es bis heute nicht öffentlich, dennoch verdichten sich die Indizien, dass Pekings Rollenbild vielschichtiger und undurchsichtiger ist, als es die Regierung offiziell verkauft.

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