Im direkten Anschluss an das Panel bringt sich Florian Hager erneut ein – diesmal im Gespräch mit Medienprofis und jungen Talenten rund um die Frage: Wo steuert der Journalismus der Zukunft hin? Das Rahmenprogramm der BEYOND NEWS-Initiative will wissen, wie Nachrichten weiterhin relevant und vertrauenswürdig bleiben könnten, während sich Formate und Publikum verändern. Am nächsten Tag, Dienstag, 19. Mai, treffen Philipp Amthor und Ricarda Lang bei „ZDFheute live“ (15 Uhr, Bühne 2) zu einem spannenden Austausch: Wie verändern sich politische Dynamiken gerade bei jungen Menschen, und wie kann Politik die junge Generation überhaupt noch begeistern? Gekonnt gelenkt wird der Diskurs von Victoria Reichelt und Wulf Schmiese.
Nicht nur nationale, auch regionale Fragen bekommen Raum: Am Mittwoch, 20. Mai, untersuchen rbb-Intendantin Ulrike Demmer und Christian Tretbar (Chefredakteur Tagesspiegel) ab 12:30 Uhr auf Bühne 3 die Zukunft des Lokaljournalismus – zwischen demokratischer Funktion und Abhängigkeit von Plattformen wie Facebook oder TikTok.
Die gesamte „ARD ZDF Media Stage“ ist ein Schaufenster für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im digitalen Wandel. Ob gesellschaftlich brisante Panels oder lockere Einblicke ins tägliche Mediengeschäft: Über 20 Sessions zeigen, dass Dialog, vielfältige Stimmen und Experimentierfreude unverzichtbar für den Journalismus der Zukunft sind. Wer nicht live dabei sein kann, folgt bequem dem ARD- oder ZDF-Livestream. Weitere Infos zu den Beteiligten und zum Ablauf gibt es auf den Partnerseiten der re:publica und direkt beim jeweiligen Sender.
Für Nachfragen sind die Pressestellen von ZDF (06131-70-12108, pressedesk@zdf.de) und ARD (069-155-5555, pressestelle@ard.de) erreichbar. Neben den offiziellen Webseiten stehen Streams, Infos und Updates auch auf LinkedIn zur Verfügung (https://www.linkedin.com/company/zdf/).
Die re:publica 2026 wird erneut zum Treffpunkt für Meinungsführer, Medienmacher und Digital-Interessierte, die den Wandel des Öffentlich-Rechtlichen aus verschiedensten Perspektiven beleuchten. Im Zentrum steht der Versuch, klassischen Auftrag, gesellschaftliche Akzeptanz und digitale Algorithmen miteinander zu versöhnen. Besonders die Diskussionen um jugendliche Zielgruppen, neue Nachrichtenerzählformen und den Erhalt von Journalismus auf lokaler Ebene zeigen: Öffentlich-rechtliche Medienhäuser stehen in Sachen Innovation und Vertrauensaufbau unter enormem Zugzwang – ein Spannungsfeld, das durch die jüngsten Debatten um Sparmaßnahmen, Umstrukturierungen und Reaktionen auf die Kritik an Gebühren und Formaten noch verschärft wird.
Erweiterte Recherche zeigt: ARD und ZDF experimentieren immer stärker mit plattformübergreifenden Inhalten, interaktiven Formaten und gezielten Projekten für jünger werdende Zielgruppen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Abwehr von Desinformation sowie Bemühungen um kulturelle Vielfalt. Der öffentliche Diskurs um Reform und Legitimation wird von der Politik und der Gesellschaft eng verfolgt, ebenso die aktuelle Diskussion um die geplante Beitragsanpassung ab 2025 sowie die Verankerung digitaler Mindestangebote im Rundfunkstaatsvertrag.