Die Linke kritisiert die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD für ihre Pläne, den CO2-Preis auf aktuellem Niveau einzufrieren, da dies die Klimaschutzfinanzen schmälert und sozial Schwächere stärker belastet. Laut Fabian Fahl fehle ein sozialer Ausgleich, etwa durch das Klimageld, das die Haushalte entlasten würde – vor allem Mieterinnen und Mieter litten unter der jetzigen Regelung. Gleichzeitig wirft er der Bundesregierung vor, mit einem Tankrabatt fossile Konzerne statt Bürger zu unterstützen und Klimaschutzambitionen weiter zu verschleppen. In aktualisierten Nachrichten wird deutlich, dass die Debatte über soziale Abfederung der CO2-Bepreisung zunimmt. Experten, wie etwa das Öko-Institut, mahnen, dass eine stabile Bepreisung langfristig wenig bringt, wenn das entlastende Klimageld nicht zügig umgesetzt wird (Quelle: Tagesschau, 26.6.2024). Außerdem sieht sich Deutschland wachsender Kritik seitens EU-Kollegen ausgesetzt, da nationale Klimaschutzziele ohne konsequente Preissignale kaum noch erreichbar scheinen (siehe Süddeutsche Zeitung, 26.6.2024). Der soziale Druck steigt: Besonders Verbraucherverbände und Mieterorganisationen fordern nun, dass ein Klimageld rasch beschlossen wird, um finanziell Schwächere zu schützen und die gesellschaftliche Akzeptanz der CO2-Bepreisung nicht zu verspielen (vgl. Zeit.de, 27.6.2024).
13.05.26 12:47 Uhr