Friedrich Merz’ kürzlich geäußerte Idee, dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden syrischen Geflüchteten in kurzer Zeit zurückkehren sollten, trifft auf scharfe Ablehnung seitens Luise Amtsberg von den Grünen. Als jemand, der die Lage vor Ort persönlich erlebt hat, betont Amtsberg die anhaltende Unsicherheit, systematische Zerstörung und fehlende Chancen in Syrien – Rückkehr sei für die meisten schlichtweg gefährlich und nicht realistisch. Zahlreiche aktuelle Berichte renommierter Medien bestätigen, dass die Situation in Syrien weiterhin unsicher ist, und dass Geflüchtete nach wie vor massiv bedroht wären, sollten sie zurückgeschickt werden. Laut Zeit Online hat die syrische Regierung in den letzten Wochen die Militäraktionen ausgeweitet, was die ohnehin fragile Sicherheitslage weiter verschärft (Quelle: ZEIT ONLINE). Spiegel Online hebt hervor, dass Integrationsforscher die Forderungen nach pauschaler Rückkehr als 'populistisch' und 'kontraproduktiv' bezeichnen und stattdessen nachhaltige Integrationsprogramme anmahnen (Quelle: SPIEGEL ONLINE). Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Alltag syrischer Geflüchteter in Deutschland, die mit wachsender Unsicherheit und gesellschaftlichem Druck leben – für eine Rückkehr fehlt es an grundlegender Sicherheit und funktionierender Infrastruktur in Syrien (Quelle: Süddeutsche Zeitung).
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