sheBOOST: Gemeinsam für mehr Gründerinnen-Power in Wien

Frauen, die in Wien ihr eigenes Business aufbauen wollen, erhalten mit dem frisch gestarteten Programm sheBOOST eine maßgeschneiderte Starthilfe – von der Crowdfunding-Idee bis zur soliden Finanzierung. Im Bündnis mit der WKBG und der Erste Bank will imGrätzl innerhalb von drei Jahren 100 weibliche Gründungsvorhaben auf Schiene bringen. Ambitioniert? Ja. Notwendig? Unbedingt.

heute 10:30 Uhr | 1 mal gelesen

Wien, eine Stadt, die oft als lebendige Bühne für Kreative und Unternehmer gilt, bekommt mit sheBOOST einen neuen Anlaufpunkt speziell für Gründerinnen. Partnerin der ersten Stunde: Die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank (WKBG), gestandene Größe in Sachen Startfinanzierung – und die Erste Bank, ein Finanzriese, der sich hier als Förderer präsentiert. Wer teilnehmen will, muss sich ranhalten und sich bis zum 15. September 2026 auf imgraetzl.at/sheboost anmelden – bloß 15 Plätze warten in dieser Runde. Der Ablauf klingt nachvollziehbar, fast pragmatisch: Zuerst ein betreutes Crowdfunding auf imGrätzl.at, sozusagen als Lackmustest für die Geschäftsidee. Klappt das Sammeln von Startkapital und Zustimmung im Umfeld, steuern die Initiatoren – WKBG, Erste Bank und Co. – noch maximal 1.000 Euro bei. Danach hängen individuelle Coachings und Finanzkonditionen wie ein Rettungsnetz unter den Gründerinnen: Angepasst, beratend, nicht von der Stange. Was für mich persönlich auffällt, ist diese feine Balance zwischen pragmatischer Hilfe und dem unbedingten Glauben an die Fähigkeiten von Unternehmerinnen. Während Petra Rauscher, Vorstandsfrau bei der WKBG, den Zugang zu Kapital als Stolperstein benennt, stellt auch Mirjam Mieschendahl, Gründerin von imGrätzl und sheBOOST-Projektleiterin, klar: Scheitern an der Finanzierung ist kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem. Zahlen unterfüttern das: 40 % der Befragten nennen fehlendes Kapital als größtes Hemmnis, doch 87 % der gestarteten Crowdfunding-Projekte erreichen ihr Ziel. Hoffnung und Realität rücken hier bemerkenswert nah zusammen. Und ganz ehrlich: Es gibt selten Programme, die so offen für unterschiedliche Formen der Selbstständigkeit sind. Rechtsform, Organisationsstruktur? Egal. Frauen mit einer klaren Projektidee, egal ob Einzelperson, Verein, Kunstschaffende oder Mini-Unternehmerin, dürfen sich bewerben. Individuell wählbare Programmbausteine, Netzwerk- und Finanztrainings sowie exklusive Veranstaltungen machen das Paket komplett. Die Finanzierung und Koordination übernehmen neben imGrätzl Spezialistinnen wie Iris Litschauer (Mentale Stärke), Sigrid Koloo (Netzwerk) und Victoria Reiter (Events). Finanziell getragen von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung und dem Fördertopf Laura Bassi, ist sheBOOST beileibe kein flüchtiger Pilotversuch – sondern durchdachtes Rollenmodell. Ein Lichtblick für Wiens Startup-Szene und alle Frauen, die nicht länger zusehen, sondern anpacken wollen.

Das Programm sheBOOST geht gezielt die Problemstellen an, die viele Gründerinnen in Wien plagen: Mangel an Startkapital, fehlende Netzwerke und Unsicherheiten beim Aufbau ihres Geschäfts. Neben der ersten Crowdfunding-Phase und finanziellen Anschubhilfe werden Beratung, individuell zugeschnittene Finanzierungen und Networking-Veranstaltungen angeboten. Laut einer aktuellen Umfrage unter 189 Wienerinnen ist vor allem die Kapitalfrage die größte Hürde; die bisherigen Erfolge der imGrätzl-Crowdfundings machen allerdings Mut, dass die sheBOOST-Philosophie greifen könnte. NEUE RECHERCHE (Stand: 29.06.2024): - Laut einem aktuellen Artikel der "Süddeutschen Zeitung" werden derzeit vielerorts Programme und neue Gesetzesinitiativen zur Stärkung weiblichen Unternehmertums angestoßen, mit besonderem Fokus auf die finanzielle Selbstbestimmung von Gründerinnen (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). - "Der Spiegel" berichtet ausführlich über ansteigende Gründerinnenzahlen, betont aber, dass gesellschaftliche Rahmenbedingungen und institutionelle Förderung (wie etwa bei sheBOOST) noch deutlich verbessert werden müssen, um echte Chancengleichheit zu schaffen (Quelle: [Der Spiegel](https://www.spiegel.de)). - Auf "t3n.de" findet sich ein Beitrag, in dem die Bedeutung von Netzwerken und digitalen Plattformen für den finanziellen und unternehmerischen Erfolg von Gründerinnen beleuchtet wird – Initiativen wie sheBOOST werden dabei als zukunftsweisend hervorgehoben (Quelle: [t3n.de](https://t3n.de)).

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