Zerbrochene Träume und neue Wege: Josefine Scholl ringt mit ihrer Krankheit in „Born Famous“

Unterföhring – 'Ein Scheitern ist kein Ende, sondern vielleicht ein Anfang', betont Mehmet Scholl, während er seine Tochter Josefine tröstet. Ihr Lebensweg, einst erfüllt von sportlicher Leidenschaft, nimmt mit dem Knochenbruch bei einer Akrobatikshow eine unerwartete Wendung. Die seltene Krankheit McCune-Albright-Syndrom zwingt sie, am Spielfeldrand zu stehen – harte Kost für ein Kind aus einer Sportdynastie. Trotz Kummer teilt sie heute ihre liebsten Akrobatiktricks mit Jüngeren. Ihre Tränen vor der Kamera in 'Born Famous – Fluch oder Segen?' zeigen, wie nah Schmerz und Hoffnung beieinanderliegen. Ausstrahlung: Donnerstag, 23. Juli 2026, 20:15 Uhr, ProSieben.

heute 10:33 Uhr | 4 mal gelesen

Über vier junge Erwachsene erzählt die Reality-Doku, beobachtet, wie sie sich vom übergroßen Schatten ihrer berühmten Eltern freischwimmen oder doch dran scheitern. Mal ist der Weg beschwerlich, mal überraschend leicht – immer kommen Zweifel, Erforschung der eigenen Identität und die berühmte Frage nach dem eigenen Platz im Leben auf.

Diego Pooth: „Worin bin ich besonders?“

Der Gründer Diego Pooth, Sohn von Verona Pooth, sucht erfolglos nach seinem Alleinstellungsmerkmal und fragt Rat beim Mentor Ralf Dümmel. Dümmel bestärkt Diego darin, seinen eigenen Weg zu gehen – immerhin habe er sich bereits vom „Sohn von“-Stigma gelöst. Nichtsdestotrotz bleibt Diegos Unsicherheit um die eigene Einzigartigkeit präsent und irgendwie bewegend.

Gloria-Sophie Burkandt: „Nähe, die nicht jedem gegeben ist.“

Gloria, Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, redet in Nürnberg offen von Rückzugsorten und Heilung bei ihren Ersatzgroßeltern Inge und Erich. Die fanden die richtigen Worte und Gesten nach Erfahrungen von Mobbing und gar körperlicher Aggression in der Schule. Sogar Protektoren gehörten plötzlich zu ihrer Schulausrüstung – eine unvergessene Episode.

Summer Terenzi: „Ich erzähle meine Geschichte, nicht die der anderen.“

Mit dem Tourette-Syndrom wird Summer tagtäglich konfrontiert. Sie weiß, wie schnell sie andere verurteilen – doch erzählt selbstbewusst weiter ihre eigene Story. Kameras zeigen sie bei der Therapie, die ihr Offenheit lehrt, und ihre Mutter Sarah Connor findet: Summer ist zwar „mein Sorgenkind, aber stärker als jeder denkt“.

Beim ersten alleine bezogenen Zuhause fehlen zwar einige helfende Hände, dafür bleibt viel Luft für Entwicklung.

„Born Famous – Fluch oder Segen?“, produziert von Constantin Entertainment, immer donnerstags um 20:15 Uhr auf ProSieben oder online bei Joyn.

Kurzinterviews, Fotos und weitere Infos finden Sie in der Presselounge.

Originalquelle: ProSieben – verteilt via news aktuell

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Mitreißend erzählt die Sendung, wie Nachgeborene prominenter Eltern ihre eigenen Wege, Träume und Selbstbilder suchen – und manchmal daran scheitern, manchmal wachsen. Besonders bewegend: Josephine Scholls Achterbahnfahrt zwischen Schmerz und Neubeginn nach der Diagnose einer seltenen Knochenkrankheit. Auch die anderen Protagonist:innen zeigen, wie nah Angst und Hoffnung beieinander liegen, während sie ihren Platz jenseits großer Namen ringen. Das McCune-Albright-Syndrom ist extrem selten und führt zu Knochenbrüchen sowie hormonellen Veränderungen, was den Alltag für Betroffene – wie Josefine Scholl – und ihre Familien stark beeinflusst. Laut aktuellen Berichten ist die Sichtbarkeit von Menschen mit seltenen Erkrankungen in den Medien wichtig für mehr gesellschaftliches Verständnis und Inklusion. Die Debatte rund um das Aufwachsen prominenter Kinder wurde in den letzten Tagen vor allem im Hinblick auf psychische Gesundheit und den Umgang mit öffentlichem Erwartungsdruck intensiv diskutiert.

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