Spektakel am Rhein: DFB-Team ringt Schweiz im verrückten Test nieder

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sicherte sich am Freitagabend einen 4:3-Sieg in einem sprichwörtlichen Schlagabtausch gegen die Schweiz. Das intensive Duell in Basel war eine Achterbahnfahrt, bei der die Deutschen mehrfach Rückstände ausglichen – und letztlich mit Nervenstärke überzeugten.

27.03.26 23:00 Uhr | 3 mal gelesen

Erwischen wir uns nicht manchmal dabei, dass Testspiele eher zum Gähnen sind? Diesmal war davon keine Spur. In Basel legte die Schweiz los wie die Feuerwehr – Dan Ndoye köpfte die Gastgeber früh (17.). Die Deutschen, nach einem recht durchwachsenen Beginn, fanden nach 26 Minuten zurück in die Partie: Tah nickte zum Ausgleich. Wer dachte, das war schon alles in der ersten Hälfte, wurde eines Besseren belehrt. Embolo brachte die Eidgenossen (41.) erneut in Führung, aber fast mit dem Pausenpfiff stocherte Gnabry (45.+2) zum 2:2 ein. Nach dem Wechsel wurde es dann richtig wild. Die deutsche Elf – mit neuem Schwung – ging durch Wirtz (61.) erstmals in Führung. Doch die Schweizer versteckten sich nicht und erzielten durch Monteiro (79.) das 3:3. Der Schlusspunkt war dann wieder der deutschen Spielfreude vorbehalten: Wirtz vollendete fünf Minuten vor Schluss (85.) eiskalt. Die letzte Phase war ein Abnutzungskampf, und ja, ein wenig Nervenkitzel war auch dabei – es blieb aber beim 4:3 und einer Menge Gesprächsstoff für die kommenden Tage. Auftakt nach Maß in ein WM-Jahr, das viele Erwartungen schürt.

In einem mitreißenden Testspiel in Basel beweist das DFB-Team Comeback-Qualitäten und besiegt die Schweiz mit 4:3, nachdem sie mehrmals einen Rückstand aufgeholt hatten. Das Offensivspektakel offenbarte Schwächen in der Defensive, aber auch bemerkenswerten Teamgeist und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor – vor allem durch den starken Florian Wirtz. Die Debatte um die zukünftige Stammelf dürfte durch die vielen Wechsel im Spielverlauf und die Leistung einiger junger Spieler neu entfacht werden – und während Bundestrainer Nagelsmann von einer guten Standortbestimmung spricht, gibt es in Medien und Fanlagern unterschiedliche Sichtweisen bezüglich der defensiven Stabilität. Nach Recherchen aktueller Artikel: Die DFB-Elf steht nach wie vor unter hoher Beobachtung, gerade weil der Spielstil unter Nagelsmann offensiver ausgerichtet ist, was Chancen, aber auch Risiken in der Absicherung bedeutet. Gleichzeitig erhielten verschiedene Spieler, insbesondere Florian Wirtz und Jonathan Tah, Lob für ihre Entwicklung und ihren Ehrgeiz, was sich auch in der internationalen Wahrnehmung widerspiegelt. Allerdings wird von mehreren Seiten kritisiert, dass die defensive Balance noch ein Schwachpunkt bleibt und gerade gegen starke Gegner auf dem Weg zur WM optimiert werden müsse.

Schlagwort aus diesem Artikel