Die momentane Skepsis deutscher Reisender gegenüber den USA hat viele Facetten: Neben der Unsicherheit über zukünftige Einreisebestimmungen und den sichtbaren Folgen einer Inflation in den Vereinigten Staaten wiegt auch das gestiegene Sicherheitsrisiko durch Polizeieinsätze und gesellschaftliche Spannungen schwer. Besonders auffällig: Viele potentielle Touristen äußern die Sorge, dass ein Aufenthalt nicht nur teurer, sondern auch riskanter geworden ist – das zeigen Rückmeldungen aus der Branche sowie die angepassten Reisehinweise des Auswärtigen Amts. Tatsächlich berichten große Reiseanbieter von einem zwei- bis sogar dreistelligen Rückgang der Buchungen, während Beobachter darauf verweisen, dass auch das politische Klima und schärfere Einreisegesetze eine Rolle spielen. Ergänzung aktuelle Entwicklungen: Laut taz und Zeit hat die amerikanische Regierung erst kürzlich weitere Kontrollmaßnahmen an Flughäfen angekündigt, was nicht nur Reisende, sondern auch Vertreter der Tourismuswirtschaft alarmiert. Zeitgleich bewerten Fachleute die Lage in den USA als volatil, da immer wieder Fälle von Gewaltanwendung durch Sicherheitsbehörden die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die anhaltenden Diskussionen rund um US-Einreiseverschärfungen und die wirtschaftliche Unsicherheit dürften also weiterhin die Nachfrage bei deutschen Reisenden dämpfen.
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