US-Aktienmärkte schwanken angesichts Iran-Unsicherheit

Die US-Börsen pendelten am Dienstag zwischen Auf und Ab – Unsicherheit prägte das Bild.

07.04.26 22:29 Uhr | 4 mal gelesen

Am Dienstagabend legte der Dow bei Schluss rund 46.584 Zähler auf die Waage – das waren 0,2 Prozent weniger als am Montag. Der S&P 500 schien jedoch kurz zuvor noch vorsichtig ins Plus zu rutschen (6.616 Punkte, plus 0,1 Prozent). Die von Tech-Werten dominierte Nasdaq – um die es in den letzten Monaten ja ohnehin allerlei Wirbel gab! – notierte zu diesem Zeitpunkt mit dem Nasdaq 100 ebenfalls leicht im Plus, bei etwa 24.202 Punkten. Hintergrund des Zögerns: Die Frist, die Präsident Trump bezüglich Iran gesetzt hatte, lief ab. Man konnte fast die Nervosität auf dem Parkett spüren – nicht nur wegen der politischen Unsicherheit, sondern weil Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform gewohnt dramatisch verkündete, dass eine „Zivilisation untergehen“ könnte. Klingt markig, ist aber auch für routinierte Anleger schwer einzuschätzen. Iran meldete übrigens vor Ablauf der Deadline Angriffe auf Infrastruktur – Autobahnen, Brücken, insbesondere auf der Insel Charg, die nun mal von zentraler Bedeutung für die Öl-Exporte ist. Währenddessen bewegte sich der Euro zum Dollar nach oben und kostete am Abend 1,1596 USD. Umgekehrt bekam man für einen Dollar nur noch 0,8624 Euro. Gold erfreute sich wieder einmal der alten Funktion als sicherer Hafen: Der Preis sprang auf 4.700 Dollar je Feinunze, ein Anstieg von 1,1 Prozent. Pro Gramm ergibt das stolze 130,30 Euro. Öl wurde dagegen deutlich günstiger; Brent fiel gegen 22 Uhr auf 106,30 Dollar pro Barrel – ein Rückgang von 3,2 Prozent binnen eines Handelstags. Was sich wohl morgen daraus ergibt? Abwarten.

Die Bewegungen an den US-Börsen wurden am Dienstag maßgeblich durch die Unsicherheit rund um die Iran-Deadline von Präsident Trump beeinflusst. Während Anleger zwischen Abwarten und Vorsicht schwankten, spiegelte sich die politische Anspannung sowohl in starken Kursschwankungen bei Aktien als auch in den Preisen für Gold und Öl wider. Neuere Recherchen zeigen, dass diese Unsicherheit erneut die Volatilität an den Märkten erhöht: Mehrere große Finanzhäuser warnen vor längerfristigen Risiken für die globale Konjunktur, sollte es zu einer weiteren Eskalation mit Iran kommen. Zusätzlich befürchten europäische Ökonomen, dass die Instabilität auf den Energiemärkten die rohstoffintensive Industrie treffen könnte. In US-Wirtschaftsmedien wird zudem diskutiert, wie das Verhalten der Zentralbanken – insbesondere in Krisenmomenten wie diesen – erneut zum Zentrum der Marktberuhigung werden könnte. Weiterhin verdeutlichen aktuelle Berichte, dass Investoren zunehmend aus Risikoanlagen flüchten; Gold und andere „sichere Häfen“ profitieren davon deutlich.

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